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Wasserverband saniert Trinkwasserleitung

Barsinghausen Wasserverband saniert Trinkwasserleitung

Aus dem Bauausschuss: Der Wasserverband Nordschaumburg muss auf 4200 Metern Länge die Trinkwassertransportleitung vom Wasserwerk Landringhausen in Richtung Autobahn 2 sanieren. Anlieger des Ulmenwegs in Egestorf fordern für ihre Straße eine Entlastung vom Durchgangsverkehr.

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Der Bauausschuss der Stadt Barsinghausen tagt heute Abend im Sportheim des TSV Groß Munzel.

Quelle: Rocktäschel

Landringhausen. Das Wasserwerk, das der Verband seit 1973 betreibt, liegt zwar außerhalb des Versorgungsgebiets der Nordschaumburger Gesellschaft. Doch es besteht ein Notverbund mit den Stadtwerken Barsinghausen. 1,25 Millionen Kubikmeter pro Jahr dürfen bis Ende Juli 2040 gefördert werden. Erster Verbraucher auf der Leitungsstrecke ist die Deponie Kolenfeld in Wunstorf.

Eigentlich sollten schon in diesem Jahr die Bauarbeiten für die Leitung mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern abgeschlossen sein. Doch laut Geschäftsführer Werner Volker kann die Transportleitung nicht einfach auf der bestehenden Trasse verlegt werden. Die Kosten bezifferte Geschäftsführer Werner Volker mit rund einer Millionen Euro.

Mit der Stadt Barsinghausen und der Teilnehmergemeinschaft Landringhausen werden Gespräche geführt, um die notwendigen Grundstücke nutzen zu können. Volker ist zuversichtlich, dass das Projekt zwischen März und Oktober 2016 realisiert werden kann. Die Ausschreibungen sollen diesen Winter erfolgen.

Für den Ulmenweg in Egestorf fordern die Anwohner seit längerem eine Entlastung vom Durchgangsverkehr, der vor allem vom Egestorfer Bahnhof aus über die Neue Rehre in Richtung Nienstedter Straße und zurück fließt. Sie favorisieren eine Verkehrsberuhigung.

Die Kosten dafür liegen laut Schätzung der Stadt bei rund 35 000 Euro. Das Geld ist allerdings im Haushaltsentwurf 2016 nicht enthalten, zumal die Straße auch in der Prioritätenliste für die Straßensanierung in den nächsten fünf Jahren nicht vorkommt. Eine Einbahnstraßenregelung lehnen die Anwohner ab.

Die Stadt hat am 28. September zwischen 13.30 und 18 Uhr den Verkehr aus Richtung Bahnhof gezählt. Es waren 87 Autos, zwei waren zu schnell. Am Donnerstag waren von 6.50 und 12.30 Uhr in der Gegenrichtung 30 Autos unterwegs. Zwei Zählungen sollen laut Fachdienstleiterin Julia Manegold noch folgen. Unternehmen muss die Stadt etwas, denn der Ulmenweg hat an beiden Straßenseiten keine Gehwege.

Von Jörg Rocktäschel

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