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Wechsel im Vorstand der Volksbank-Stiftung  

Barsinghausen Wechsel im Vorstand der Volksbank-Stiftung  

In der Volksbank Munzel-Stiftung gibt es personelle Veränderungen: Tim Voges und Andrea Petrat sind hinzugestoßen, während Wilfried Bartels sowie Helga Dohse und Gisela Gerlach nicht mehr dabei sind.

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Gisela Gerlach (von links), Wilfried Bartels und Helga Dohse verlassen nach vielen Jahren den Vorstand und den Aufsichtsrat der Stiftung.

Quelle: Johanna Kruse

Landringhausen/Groß Munzel.  Die eigenständige Volksbank Groß Munzel gibt es schon seit 19 Jahren nicht mehr. Geblieben ist aber die daraus hervorgegangene Volksbank Munzel-Stiftung. Seit ihrer Gründung setzt diese sich mit ihren Kapitalerträgen für Projekte in Groß Munzel, Barrigsen, Ostermunzel und Holtensen ein. Nun weht in der Führung der Stiftung ein frischer Wind. Das liegt nicht nur an den beiden neuen Vorstandsmitgliedern  Tim Voges und Andrea Petrat, die bei einer Sitzung am Mittwochabend begrüßt wurden. In den Vorstand sind nun auch Werner Meier und Werner Brandes gewechselt, die bislang Mitglieder des Aufsichtsrates waren. Dafür übernahm das ehemalige Vorstandsmitglied Fritz Narten eine Position im Aufsichtsrat.

Grund für das Personalkarussell in der Stiftung war auch das Ausscheiden einiger langjähriger Mitglieder. Aus dem Aufsichtsrat schied Gisela Gerlach aus. Helga Dohse verließ den Vorstand. Beide hatten früher in der Volksbank Munzel gearbeitet. Einen besonderen Abschied gab es für Wilfried Bartels, der nicht nur lange Zeit Vorsitzender der Stiftung war und diese mit auf den Weg gebracht hatte, sondern zuvor auch Vorstandsvorsitzender der Volksbank Munzel war. Als Dankeschön bekam er von seinen Mitstreitern ein gerahmtes Bild des alten Bankgebäudes geschenkt, in dem das 1897 gegründete Unternehmen einmal seinen Sitz hatte. „Das ist eine schöne Erinnerung“, sagte Bartels gerührt. „Ich weiß noch, wie wir dort damals mit nur zwei Räumen an einem Küchentisch als Schreibtisch angefangen haben.“ Bartels war es stets ein Anliegen, mit der Stiftung einen Teil des Kapitals an die Menschen im früheren Geschäftsgebiet zurückzugeben. Aktuell sind vom Vorstand aber keine konkreten Unterstützungsprojekte geplant. Der Stiftung machen die niedrigen Zinsen zu schaffen, sodass kaum noch Kapitalerträge erwirtschaftet werden können. 

Von Johanna Kruse

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