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Stadt kann Stelle nicht besetzen

Barsinghausen Stadt kann Stelle nicht besetzen

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung wird bei ihrem ambitionierten Straßen- und Tiefbauprogramm von Personalmangel ausgebremst. Seit mehr als einem Jahr kann die Stadt die offene Stelle eines Tiefbauingenieurs nicht besetzen.

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Die Stadt würde gerne noch mehr Straßenbauarbeiten in Auftrag geben - aber es fehlt wegen Personalmangel an Planungskapazitäten.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. "Wir sind nicht ganz so schlagkräftig, wie wir uns das vorstellen", sagt Baudirektor Tobias Fischer diplomatisch. Die Stadt hatte erst vor wenigen Wochen eine Prioritätenliste vorgestellt, in der die geplanten Straßensanierungsprojekte für die nächsten vier Jahre verzeichnet sind. Mit dem Millionenprogramm ist die Stadt aber schon jetzt in Verzug. "Ja, es mussten schon Projekte verschoben werden", sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Als Beispiel nennt er die Dieselstraße im Gewerbegebiet Bantorf-Nord, die zurzeit gerade ausgebaut wird. "Das Vorhaben haben wir mehrere Jahre vor uns hergeschoben."

Nach Fischers Worten war die Ingenieurstelle schon 2014 einmal ausgeschrieben worden. In diesem Jahr hat die Stadt zwei weitere Ausschreibungsverfahren gestartet, zuletzt sogar mit einer höheren tariflichen Einstufung. Besetzen konnte die Verwaltung die Stelle noch immer nicht. Baudirektor Fischer führt das auf die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt zurück. "Ingenieure sind gesucht." Zudem mache sich bemerkbar, dass manch andere Kommune in der Umgebung ihre Stellen höher einstufe. Barsinghausen müsse weiterhin sparen.

Die Stadt will unter anderem versuchen, verstärkt Praktikanten einzubinden. Manche Planungsarbeiten können auch an externe Ingenieurbüros vergeben werden. Aber auch dieser Weg kann das Problem wohl nicht vollständig lösen. "Ingenieurbüros müssen bei ihrer Arbeit von der Verwaltung betreut werden", sagt Dettmann. "Man kauft sich mit der Auftragsvergabe kein Sorglospaket ein."

Von Andreas Kannegießer

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