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Schulen befürchten Aus für Berufsorientierung

Barsinghausen Schulen befürchten Aus für Berufsorientierung

Droht der Berufsorientierung für Hauptschüler an den weiterführenden Schulen in Barsinghausen das Aus? Pädagogen und Politiker wollen gegensteuern, um das erfolgreiche Konzept für den Übergang aus der Schule in den Beruf zu retten.

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Björn Försterling und Bernhard Klockow von der FDP (Dritter und Vierter von links) sprechen mit Vertretern der weiterführenden Schulen über das drohende Aus für die Berufsorientierung.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Ende des Jahres 2016 läuft die finanzielle Förderung des Landes Niedersachsen für die sogenannte Hauptschulprofilierung und somit auch für die Maßnahmen zur Berufsorientierung für Hauptschüler aus. Stattdessen will das Land mit dem eingesparten Geld mehr Sozialarbeiterstellen für die Schulen in Niedersachsen schaffen.

Bereits seit rund 14 Jahren arbeiten Experten der Beratungsgesellschaft Pro Beruf an der Lisa-Tetzner-, der Goethe- und der Bert-Brecht-Schule, um Jugendliche auf Ausbildung und Beruf vorzubereiten. Die Landeszuschüsse für diesen Personaleinsatz von 52 000 Euro sollen künftig wegfallen.

"Schulsozialarbeit ist wichtig. Aber eine ersatzlose Streichung dieser Stellen für die Berufsorientierung können die Schulen nicht auffangen. Darum müssen wir versuchen, dieses gewachsene und gut funktionierende Konzept zu retten", betonte der Rats- und Regionspolitiker Bernhard Klockow von der FDP bei einem Gespräch mit Vertretern der Schulleitungen und mit Björn Försterling, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.

Klockow regt an, die Gegenfinanzierung von jährlich 52 000 Euro für das Pro Beruf-Personal an den weiterführenden Schulen in Barsinghausen künftig aus der Stadtkasse zu bezahlen. Dazu müsste die Stadt mit der Agentur für Arbeit eine Vereinbarung über diese Ko-Finanzierung treffen.

Nach der Sommerpause sollen sich laut Klockow die Fachausschüsse des Rates mit dieser Thematik intensiv befassen, um zu einem guten Ergebnis für die Schulen und die Schüler zu kommen. "Die Berufsorientierung darf nicht wegfallen. Sonst schafft man sich nur viele neue große Probleme", sagte der Politiker.

Von Frank Hermann

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