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Welche Verkehrsprojekte sind am wichtigsten?

Barsinghausen Welche Verkehrsprojekte sind am wichtigsten?

Wir haben die Parteien vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen in Barsinghausen befragt. Diesmal geht es um die aus ihrer Sicht dringlichsten Verkehrsprojekte.

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Welche Verkehrsprojekte in Barsinghausen sind aus Sicht der Parteien am dringlichsten?

Quelle: Alexander Heinl

CDU: "Die dringlichsten Verkehrsprojekte sind unsere Durchgangsstraßen. Hier sind der Bund, das Land und die Region Hannover gefordert, ihre Aufgaben wahrzunehmen. An geeigneten Stellen sind, wegen des Verkehrsaufkommens, Querungshilfen zu schaffen. Die ICE-Trasse ist überflüssig und beeinträchtigt jegliche Entwicklung in den nördlichen Stadtteilen."

SPD: "Die Verwaltung hat den Zustand der städtischen Straßen, Wege und Radwege regelmäßig zu überprüfen und sorgt für die notwendige Instandsetzung. Reparatur geht vor Neubau! Unnötige Doppelarbeiten sind in Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen zu vermeiden. Das Radwegenetz ist auszubauen. Es ist zu prüfen, wo Bedarf für zusätzliche Parkplätze besteht."

Bündnis 90/Die Grünen: Die Radwege sollten verbessert werden, zum Beispiel an der Egestorfer Straße/Stoppstraße. Außerdem ist die Einrichtung weiterer Tempo-30-Zonen wichtig, insbesondere im Bereich der Grundschule Egestorf an der Nienstedter Straße. Notwendig ist auch ein barrierefreier Ausbau der Fußwege.

FDP: "Die finanzielle Situation der Stadt Barsinghausen und auch fehlende Prioritätensetzung haben zu einem „Sanierungsstau“ geführt. Wie beim Straßenausbau so werden wir uns auch bei der Sanierung von Straßen, Rad- und Fußwegen für Sanierungspläne mit einer klaren Prioritätensetzung starkmachen."

UWG: "Straßen und Fußwege sind Priorität. Die Verwaltung muss endlich ein eigenes Konzept vorlegen, wir bezahlen teures Geld an hochbezahlte Kräfte dafür. Alle anderen Parteien nehmen den Bürger in die Pflicht. Als einzige politische Kraft lehnen wir Straßenausbaubeiträge ab. Wir favorisieren die Idee eines städtischen Eigenbaubetriebs. Die Schaffung/der Ausbau kombinierter Fuß-Rad-Wege im ländlichen Bereich zur Ortsverbindung sind notwendig."

AfB: "Die kontinuierliche Sanierung von Straßen ist die dringlichste kommunale Aufgabe. Eine öffentlich einsehbare Prioritätenliste und ausreichend Personal für die Umsetzung der Aufgaben ist zwingend. Durch interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten können wir dabei Kosten sparen."

AfD: "Die Gemeindestraßen sind in einem ordentlichen Zustand zu halten, aber die Straßenausbaubeiträge müssen weg! Tempo 30 hat sich in Wohngebieten bereits bewährt. Auch auf Hauptverkehrsstraßen könnte es zur Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Entschärfung von Unfallgefahren beitragen, auch im Bereich von Schulen. Das Radwegenetz sollte barrierefrei gestaltet und großzügig instand gesetzt und erhalten werden."

Von Andreas Kannegießer

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