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Wenig Dialog beim Planungsworkshop

Barsinghausen Wenig Dialog beim Planungsworkshop

Ihre Unzufriedenheit mit dem ersten öffentlichen Planungsworkshop der Stadt zum Thema Straßenausbau haben zahlreiche Teilnehmer am Donnerstagabend deutlich formuliert. Sie bekamen einfach nicht mit, worum es ging.

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Baudirektor Tobias Fischer steigt während des Workshops im Zechensaal auf einen Stuhl und verschafft sich Gehör.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Rund 150 Anlieger der Straßen der Straßen Heckenweg und Grasweg, Obere Straße, Tannenstraße und An der Sehlworth sollten mit den beauftragten Architektenbüros und der Stadtverwaltung in einen Dialog treten. Ziel war es, Ausbauvarianten zu ermitteln, die dann am nächsten Dienstag dem Bauausschuss vorgelegt werden sollten.
Doch es kam zunächst anders. Noch um 18.30 Uhr, eine halbe Stunde nach Beginn, hatten zahlreiche Anlieger nicht mitbekommen, dass die Veranstaltung bereits lief. Sie saßen da wie bestellt und nicht abgeholt, warteten vergeblich darauf, begrüßt zu werden, vermissten einleitende Erklärungen zum Ablauf.
Derweil standen etliche Teilnehmer schon an den Stellwänden mit den Plänen und versuchten, sich einen Überblick über die Varianten zu verschaffen, während andere die Ingenieure bereits mit Detailfragen beschäftigten. Doch deren Antworten konnte auf Grund der schlechten Akustik im Saal schon niemand mehr verstehen, der in der zweiten Reihe stand. Baudirektor Tobias Fischer stellte sich schließlich auf einen Stuhl – zum ersten Mal in seiner Berufszeit, wie er anmerkte – und beruhigte die Besucher.

Sie konnten ihre Favoriten auf vorbereiteten Stimmzetteln ankreuzen und zudem Anmerkungen und Anregungen formulieren. Etliche äußerten erwartungsgemäß ihren Unmut über die auf sie zukommenden Kosten. Die müssen allerdings nicht auf einmal aufgebracht, sondern können laut Ratsbeschluss auf drei Jahre verteilt gezahlt werden. Wie teuer es für die Anlieger wirklich wird, kann jedoch erst ermittelt werden, wenn die Varianten feststehen und die Ausschreibungen abgeschlossen sind.
Die Anlieger der Tannenstraße und An der Sehlworth lehnten die Vorschläge der Stadt als zu aufwendig ab. Das wird dem Bauausschuss so weiter gegeben. Für den Heckenweg und Grasweg müssen die Planer noch einmal ran. Die Anregungen der Anlieger müssen eingearbeitet werden. An den Workshops will die Stadt festhalten. „Ort und Dimension werden wir ändern. Wir waren deutlich überrascht von der Personenzahl“, sagte Fischer.

Von Jörg Rocktäschel

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