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Wie können alte Siedlungen für Junge attraktiv werden?

Barsinghausen Wie können alte Siedlungen für Junge attraktiv werden?

Wie kann die Barsinghäuser Nordstadt mit ihren vielen alten, oft modernisierungsbedürftigen Einfamilienhäusern zu einem attraktiven Wohnstandort auch für junge Familien werden? Diese Frage treibt seit Jahren Politik, Verwaltung und auch die Vereine im Siedlungsgebiet um.

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Siedler und CDU-Politiker diskutieren bei einem Ortstermin über Entwicklungsmöglichkeiten in der Barsinghäuser Nordstadt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Im vergangenen Jahr waren im städtischen Haushalt sogar schon 50 000 Euro zur Förderung der städtebaulichen Entwicklung eingestellt. Passiert ist bisher allerdings nichts, weil andere Projekte Vorrang hatten und die Verwaltung unter Personalmangel leidet.

Die CDU hat jetzt bekräftigt, dass dringend nach Lösungen gesucht werden soll. „Wir müssen dieses Thema im nächsten Jahr konsequent angehen“, sagte Stadtverbandsvorsitzender Gerald Schroth bei einem Treffen mit Vertretern der Barsinghäuser Siedlergemeinschaft. Deren Vorsitzender Rondo Beckmann kritisierte, dass in Barsinghausen noch immer „nach Herzenslust Neubaugebiete“ geschaffen würden, während Straßen und andere Infrastruktur in der Siedlung in der Nordstadt doch bereits vorhanden seien. „Ziel muss es sein, die Siedlung für Ansiedlungen attraktiv zu machen“, sagte er. So könnten zugleich die verschiedenen Generationen gemischt werden.

Siedler und Christdemokraten sind sich einig, dass Erfahrungen und Wissen aus anderen Kommunen hilfreich sein könnten, um die Stadtentwicklung in Problemzonen voranzubringen. „Wir sollten mal über den Tellerrand schauen“, sagte Beckmann. Ein wichtiges Ziel ist es, die Hinterbebauung der oft riesigen Grundstücke in der Siedlung zu erleichtern. Das müsse koordiniert werden, hieß es. „Wir brauchen so etwas wie ein städtebauliches Quartiersmanagement“, sagte CDU-Ratsherr Tilman Kuban.

Von Andreas Kannegießer

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