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Wie könnte bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Barsinghausen Wie könnte bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Wir haben die Parteien vor der Kommunalwahl am 21. September gefragt, wie sie zu den wichtigsten Themen in Barsinghausen stehen. Diesmal geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

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Wie kann in Barsinghausen bezahlbarer Wohnraum entstehen?

Quelle: Arne Dedert

Barsinghausen. CDU: "Die SGB (Stadtentwicklungsgesellschaft) bekommt die Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Barsinghausen kann so die Schaffung von nachgefragtem modernen Wohnraum gelingen. Zu diesem Zweck werden geeignete Grundstücke frühzeitig bereitgestellt und überplant."

SPD: "Der neue Förderfonds des Landes für günstigen Wohnraum und die zusätzlichen Bundesmittel werden zur Ankurbelung des sozialen Wohnungsbaus genutzt. Im Stadtgebiet werden weitere Flächen für Sozialwohnungen auswiesen. Zusammen mit der Kreissiedlung oder anderen Wohnungsbaugesellschaften werden zügig neue bezahlbare Wohnungen geschaffen."

Bündnis 90/Die Grünen: "Die Stadt sollte neue Wohnprojekte fördern, indem sie Grundstücke günstig anbietet. Es sollte aber auch überlegt werden, wo bestehende Gebäude umgenutzt werden können und wo baulich nachverdichtet werden kann. Außerdem sollte der Bürgermeister aufmerksam verfolgen, welche Fördermittel des Bundes an das Land vergeben werden und welche für die Stadt Barsinghausen zur Beantragung infrage kommen."

FDP: "Da die Bundesregierung und die Niedersächsische Landesregierung schon seit Jahren keinen Sozialwohnungsbau fördern, hat sich die Lage aufgrund der aktuellen Situation verschärft. Die FDP wird sich im neuen Rat dafür einsetzen, dass in den Siedlungskernen Bebauungsflächen für neuen Geschosswohnungsbau ausgewiesen werden. Fördermittel haben wir nicht."

UWG: "Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus ist wichtig, eine Mietobergrenze muss geschaffen werden. Die Kommune sollte anfangen, selbst Wohnraum zu schaffen. Wer selbst baut, spart und generiert Einnahmen und steigert insgesamt das städtische Vermögen."

AfB: "Auf die Region Hannover einwirken, um deren nicht genutzte Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu aktivieren. Wohnungsbaugesellschaften zur Sanierung bestehenden Wohnraums anhalten. Förderprogramme zur Sanierung älterer Siedlungsgebiete nutzen, um diese attraktiv für junge Familien zu machen."

AfD: "Zunächst stellt sich die Frage nach der Definition von bezahlbarem Wohnraum. In der Regel bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis für Wohnraum sowie Mietspiegel. Die Tatsache, dass die Bundesregierung das Land mit 1,5 Millionen Migranten geflutet hat, kann nicht dazu führen, dass die Stadt hier nun Regulierungen vornehmen muss beziehungsweise in Verantwortung zu nehmen sei."

Von Andreas Kannegießer

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