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Wie soll der Sanierungsstau abgebaut werden?

Barsinghausen Wie soll der Sanierungsstau abgebaut werden?

Wir haben die Parteien vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen in Barsinghausen befragt. Diesmal geht es um den Sanierungsstau an öffentlichen Gebäuden.

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Wie soll der Sanierungsstau an öffentlichen Gebäuden in Barsinghausen abgebaut werden?

Quelle: Dorndorf

CDU: "Wir müssen uns weiter intensiv um Bundes- und Landesförderungen für Sanierungen kümmern. Die durch die CDU initiierten Projekte konnten erste Erfolge erzielen. Neue Gebäude sollen nur gebaut werden, sofern dies unbedingt erforderlich ist. Jedoch müssen Sanierungen auch wirtschaftlich sein."

SPD: "In den Schulen, Kindergärten, Sporthallen und Feuerwehrhäusern haben wir bereits erkennbar viel für die energiesparende Sanierung getan. Diesen Weg werden wir weitergehen. Vordringlich ist der Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule am bisherigen Standort. Der Verwaltungsspitze muss es endlich gelingen, qualifizierte Mitarbeiter zu halten, um Projekte zügig voranzubringen."

Bündnis 90/Die Grünen: "Die Behebung kann nur erfolgen, wenn es gelingt, das entsprechende Personal einzustellen und bei der Stadtverwaltung Barsinghausen zu halten. Die Vergangenheit zeigt, dass dies dem derzeit personalverantwortlichen Bürgermeister Herrn Marc Lahmann bisher nicht gelungen ist."

FDP: "Die finanzielle Situation und auch fehlende Prioritätensetzung haben zu einem „Sanierungsstau“ geführt. Wie beim Straßenausbau werden wir uns auch bei der Sanierung von Straßen, Rad- und Fußwegen für Sanierungspläne mit einer klaren Prioritätensetzung stark machen."

UWG: "Barsinghausen konsolidiert seit 2012, dadurch behindern wir uns selbst. Am Ende werden wir viel Geld in die Hand nehmen müssen, um den Stillstand und Sanierungsstau zu beheben. Die Gebäudewirtschaft braucht dann mehr produktives Personal. Wir müssen vorzugsweise mit örtlichen Firmen arbeiten. Politik muss endlich den Mut aufbringen, mehr zu investieren und nicht die Infrastruktur durch Zwangssparen zu gefährden."

AfB: "Angefangene Maßnahmen müssen abgeschlossen werden, bevor die nächste Baustelle aufgemacht wird. Förderprogramme zum Beispiel für energetische Sanierung oder Förderung der Ortsteile müssen genutzt werden. Die Nutzer der Gebäude sind frühzeitig einzubeziehen. Prioritäten und Reihenfolge müssen klar sein."

AfD: "Nur das Nötigste, was der Sicherheit und Energieeinsparung dient. Aus Sicht der AfD muss nicht immer alles, was noch funktioniert, gleich abgerissen oder total saniert werden, nur weil die Optik nicht mehr „in“ ist. Nutzer öffentlicher Gebäude verbringen schließlich nicht den ganzen Tag dort. Uns geht es darum, öffentliche Gelder mit Augenmaß einzusetzen."

Von Andreas Kannegießer und Jörg Rocktäschel

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