Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Wieder weiches Trinkwasser für die Ortsteile

Barsinghausen Wieder weiches Trinkwasser für die Ortsteile

Die Zeit der höheren Wasserhärtegrade ist vorbei. Die Ortsteile Barrigsen, Eckerde, Göxe, Landringhausen, 
Großgoltern und Nordgoltern, Groß Munzel, Ostermunzel sowie Stemmen erhalten ihr Trinkwasser wieder von den Stadtwerken Barsinghausen. Das teilte Geschäftsführer Jochen Möller mit.

Voriger Artikel
MGV bereitet sich auf die Jubiläumsfeier vor
Nächster Artikel
Flüchtlinge verbessern ihre Deutschkenntnisse

Bei Trockenheit und hohem Verbrauch wird es eng: Pumpen fördern im Wassererk Eckerde dass Trinkwasser zum Hochbehälter an der Deister-Freilichtbühne.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Auf Grund der Trockenheit wurde in den Ortsteilen Trinkwasser vom Wasserverband Nordschaumburg eingespeist. Die Wasserhärte lag bei bis zu 28 Grad dH, anstatt wie üblich bei den Stadtwerken Barsinghausen bei 14 bis 15 Grad dH. „Wir haben das Problem seit Jahren bei Trockenheit“, sagt Möller: „Abends fangen alle an, ihre Gärten oder die Sportplätze zu sprengen. Dabei füllen wir nachts eigentlich unsere Behälter. Das gelingt dann nicht.“

Kritik mussten sich die Stadtwerke nicht nur auf Grund der Sorge anhören, dass es verstärkt zu Kalkablagerungen in Wasch-,Spül- und Kaffeemaschinen kommen könnte. Eine Werbekampagne traf nicht jedermanns Geschmack. Die Stadtwerke entschuldigten sich darin für die Unannehmlichkeiten und boten allen, die künftig auch Strom von den Stadtwerken beziehen wollen, einen Rabatt an. 200 Kilowattstunden bekommen sie auf die erste Jahresrechnung sowie eine eingeschränkte Preisgarantie bis Ende 2019. Auch jene, die dort schon Stromkunden sind, konnten einen neuen Vertrag mit den Vorteilen abschließen. Das empfand einige Trinkwasserkunden als ungerecht, weil sie als Nicht-Wechsler „Pech gehabt haben“.

„Das ist nun mal der Wettbewerb und nicht illegitim“, meint Möller dazu: „Das eingespeiste Wasser ist ja nicht minderwertig. Es entspricht der in der Qualität der deutschen Trinkwasserverordnung.“ Jenen Kunden Geld zurückzuzahlen, wäre mit einen Verwaltungsaufwand verbunden, der teurer käme als die Rückzahlung. Im Durchschnitt würden pro Haushalt 100 bis 120 Kubikmeter Wasser pro Jahr verbraucht. „Für die Zeit, die Wasser aus Nordschaumburg eingespeist wurde, wären dies 2 Euro pro Kunde“, erläutert Möller.

Von Jörg Rocktäschel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6spabpzubjsctq3jk5w
Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Fotostrecke Barsinghausen: Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de