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Willkommen in Barsinghausen

Barsinghausen Willkommen in Barsinghausen

In Barsinghausen wird zwar schon viel für Flüchtlinge getan. Doch mit der Vernetzung der Helfer und etlicher Gruppen hapert es noch ein wenig. Das wurde am Dienstagabend während der Informationsveranstaltung „Was können wir hier in Barsinghausen für Flüchtlinge tun?“ in der Mariengemeinde deutlich.

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Fortdauerndes Engagement: Andrea Dräger (von links), Sabine Freitag und Uta Junginger werben für noch mehr Hilfe für Flüchtlinge.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Etwa 90 Bürger informierten sich über die Situation der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Eingeladen hatten Diakonin Sabine Freitag, Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises Ronnenberg, Andrea Dräger, Betreuerin von Asylbewerbern der Stadt Barsinghausen, und Pastorin Uta Junginger.
15 Besucher engagieren sich bereits ehrenamtlich. Nach der Versammlung trugen sich Teilnehmer in ein Liste ein, bekundeten damit ihre Bereitschaft zu helfen. So soll eine Willkommens-Gruppe gebildet werden. Deren Mitglieder werden sich um die 96 Flüchtlinge kümmern, die in etwa drei Monaten in das dann fertig gestellte neue Heim an der Hannoverschen Straße einziehen werden.
Geplant ist eine Basche-Gruppe, die mit Flüchtlingen die Stadt erkunden wird, ihnen zeigt, was wo zu finden ist. Außerdem geht es um die Vermittlung von Alltagswissen in der Stadt. Jugendliche der Mariengemeinde planen mit Uta Junginger und Ulrike Landt Willkommensaktionen für die unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge, die demnächst am Waldhof einziehen werden. Auch an Patenschaften – nach Vorbild der Bantorfer Initiative „Willkommen neue Nachbarn“ – und die Bildung von Mutter-Kind-Gruppen ist gedacht.
Am Mittwoch, 27. Januar, um 18 Uhr wollen etwa 30, seit vier Jahren aktive Sprachpaten im Stadtteiltreff Goethestraße zusammenkommen, um sich auszutauschen. „Willkommen ist jeder, der des Deutschen mächtig ist und guten Willens“, sagte ein Sprachpate. Es gebe zahlreiche Menschen, die Flüchtlinge unterrichten, ohne einer Gruppe anzugehören. Es wäre hilfreich, sich zu vernetzen. Für die Flüchtlinge sei es wichtig, ihre erworbenen Kenntnisse in Gesprächen anzuwenden. Ziel sei nicht der Frontalunterricht eines einzelnen Lehrers. Rosemarie Struß vom Frauentreff ergänzte, dass ein Besuchsdienst vor allen Frauen helfe, aus ihrer familiären Isolation herauszukommen.
Wer Flüchtlinge durch Spenden unterstützen will, kann sich auf digital.haz.de/hannoverhilft informieren, was benötigt wird. Weitere Kontaktadressen sind sabine.freitag@evlka.de sowie andrea.draeger@stadt-barsinghausen.de.

Von Jörg Rocktäschel

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