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Willkommen neue Nachbarn macht weiter

Barsinghausen Willkommen neue Nachbarn macht weiter

Die Initiative Willkommen neue Nachbarn wird sich weiterhin um Flüchtlinge kümmern, trotz der Kündigung des Vertrags mit dem Betreiber der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Echo-Hotel. Das haben die Mitglieder am Mittwochabend während eines Gesprächs mit dem Ersten Stadtrat Georg Robra bekräftigt.

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Das ehemalige Echo-Hotel in Bantorf.

Quelle: Andreas Kannegießer

Bantorf. Die außerordentliche Kündigung mit Wirkung zum 14. Juni hat die Stadt ausgesprochen, weil der Betreiber vertragliche Verpflichtungen zum Brandschutz nicht erfüllt hat. Daher konnten dort zunächst nur 60 Menschen anstatt der geplanten 130 einziehen. Diese 60 sollen nun in die neue Unterkunft an der Hannoverschen Straße umziehen.
In Bantorf verbleiben jedoch noch rund 60 Flüchtlinge, die auf mehrere Unterkünfte verteilt sind. Um deren Integration wird sich
die Initiative weiterhin kümmern.
„Wir wollen versuchen, den Kontakt auch zu den neuen Nachbarn, die Bantorf verlassen, zu halten und ihnen weiterhin hilfreich zur Seite stehen, auch wenn das über die größere Entfernung etwas schwieriger werden mag“, sagt Sprecherin Carmen Eickhoff. Besser vernetzen will sich die Initiative zudem mit den in Kirchdorf und Egestorf gegründeten, bei denen die Bantorfer Starthilfe gegeben haben oder zumindest Vorbild waren.
Robra versicherte, dass der Initiative die alte Bantorfer Schule weiterhin für Angebote zur Verfügung stehen wird. Dort gibt es zum Beispiel jeden Dienstag von 18bis 19 Uhr eine Sprechstunde, an jedem Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr das internationale Dorfcafé. Neue Nachbarn musizieren heißt es jeden Montag von 19 bis 21 Uhr, zurzeit noch im Gemeinderaum. Einen Spieleabend soll es künftig jeden zweiten Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr in der Schule geben. Geplant ist eine internationale Nähwerkstatt.
Mit den Kindern fährt die Initiative am 18. Juni ins Rasti-Land und abends wird gegrillt. Für den 11. September ist das zweite internationales Dorffest geplant. Sportliche Aktivitäten sollen im Vordergrund stehen.

Von Jörg Rocktäschel

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