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Willkommenskreis Kirchdorf wird aktiv

Barsinghausen Willkommenskreis Kirchdorf wird aktiv

Die Erwartungen der Organisatoren des ersten Treffens des Willkommenskreises Kirchdorf sind erfüllt worden. Rund 100 Menschen sind in die Evangelisch-Freikirchliche Hoffnungsgemeinde gekommen, um zu beraten, wie sie den Flüchtlingen helfen können, die demnächst nach Kirchdorf kommen werden.

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Die Organisatoren des Willkommenskreises Kirchdorf (von links): Jan Pommerehn, Sabine Freitag, Ute Kalmbach und Roland Bunde.

Quelle: Rocktäschel

Kirchdorf. „Das schöne ist, es waren nicht nur die Menschen da, die ohnehin aktiv sind. Und auch Anlieger der künftigen Flüchtlingsunterkunft wollen helfen“, freut sich Diakonin Sabine Freitag. Sie ist die Koordinatorin für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Ronnenberg.
„Das Ziel des Abends ist es, zu informieren, zu ermutigen und zu ermöglichen“, sagte Roland Bunde, Pastor der Hoffnungsgemeinde zur Begrüßung. Es könne etwas entstehen, dass vielleicht ohne das Engagement der Helfer nicht möglich wäre. In der Gemeinde sei schon vor der Nachricht, dass eine Unterkunft für 116 Menschen gebaut werde, überlegt worden, einen Sprachkurs anzubieten.
Gemeinsam mit Ute Kalmbach, Pastorin der Heilig-Kreuz-Gemeinde Kirchdorf-Langreder, Sabine Freitag und Jan Pommerehn von der IG Bantorf, die schon Erfahrungen mit der Flüchtlingsarbeit hat, bereitete Bunde den Willkommenskreis vor. Fünf Gruppen haben sich schließlich gebildet. Lisa-Tetzner-Oberschule und Hannah-Arendt-Gymnasium wollen den Flüchtlingen ein Willkommen bereiten. Winfried Noack plant Gartenaktionen mit den neuen Nachbarn. Musikangebote soll es geben, gemeinsame Veranstaltungen sind geplant, und eine Gruppe will die Neuankömmlinge im Alltag begleiten, damit sie sich leichter zurecht finden.
Deren Start sei schwer, sagte Stella Burgdorf von der Initiative Willkommen in Bantorf: „Die Leute kommen nicht allein. Sie haben ihre Angehörigen im Herzen, die vielleicht selbst auf der Flucht sind. Jan Pommerehn ergänzte: „Seien sie mutig. Gehen sie auf die Leute zu. Soziale Kontakte sind fast wichtiger als Sprache, damit sie sich aufgenommen fühlen. Die großen Unterkünfte hätten sogar einen Vorteil. „Wir können die Menschen leichter erreichen. Die meisten sind gegenüber der Gesellschaft aufgeschlossen, und unsere Arbeit hilft, dass sie sich nicht ausgegrenzt fühlen“, betonte er.
Das nächste Treffen des Kirchdorfer Kreises ist am Montag, 23 Mai, um 19.30 Uhr in der Arche.

Von Jörg Rocktäschel

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