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Wird das KuBa zur Unterkunft?

Barsinghausen Wird das KuBa zur Unterkunft?

Das früher als Kulturzentrum und zuletzt als Muuh-Theater genutzte Gebäude an der Egestorfer Straße steht im Internet zum Verkauf. Der Makler wirbt ausdrücklich damit, dass eine Nutzungsänderung möglich sei und das Gebäude wohl auch als Flüchtlingsheim zu nutzen wäre.

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Das ehemalige Kulturzentrum steht weitgehend leer. Für die Flüchtlingsunterbringung wären wohl größere Umbauten notwendig.Kannegießer

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Für 274 600 Euro bietet die Maklerfirma Hannover RealEstate das Gebäudeensemble des früheren Kulturzentrums unter der Rubrik Anlageobjekte zum Kauf an. Dazu gehören laut Beschreibung sechs Wohnungen, eine Discothek und eine „voll konzessionierte Versammlungsstätte/Eventhalle“. Insgesamt gibt es rund 1500 Quadratmeter Nutzfläche im Gebäude.

Bedarf für ein Flüchtlingsheim sei in Barsinghausen vorhanden, schreibt Hannover RealEstate in seiner Anzeige. „Vorgespräche mit der Stadt sind bereits erfolgt.“ Auf Nachfrage erklärt RealEstate-Geschäftsführer Patrick Müßel allerdings, dass es sich bei diesen Gesprächen bisher „um Vorgeplänkel“ gehandelt habe. Die Stadtverwaltung habe deutlich gemacht, dass sie ein Konzept erwarte. „Dann erst wird entschieden.“ Es hätten sich bereits verschiedene Interessenten mit unterschiedlichen Konzepten für das Haus gemeldet, sagt Müßel. „Die Besichtigungen laufen aber jetzt erst an.“

In der Stadtverwaltung ist von einem Konzept für ein Flüchtlingsheim in dem KuBa-Gebäude bisher nichts bekannt, wie Bürgermeister Marc Lahmann und Baudirektor Tobias Fischer betonen. „Mit mir hat auch niemand gesprochen“, sagt Lahmann. Er verweist zudem auf den nach Informationen der Verwaltung schlechten baulichen Zustand des Gebäudes. Das 1922 gebaute und später erweiterte Haus war unter anderem als Gaststätte und Kino genutzt worden. Lahmann sagt aber auch, dass die Stadt weiterhin auf der Suche sei nach angemessenen Möglichkeiten zur Flüchtlingsunterbringung. „Wir sind gespannt, wie ein Konzept aussehen würde“, sagt Baudirektor Fischer. Eine Nutzungsänderung müsse beurteilt werden wie für jedes andere Vorhaben. Insbesondere der Brandschutz hätte dabei große Bedeutung.

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