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Wohnwagen bilden die letzte Reserve

Barsinghausen Wohnwagen bilden die letzte Reserve

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung hat sich bei der Flüchtlingsunterbringung für alle Fälle gewappnet: Falls einmal kurzfristig alle Plätze in Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften belegt sein sollten, kann die Verwaltung Neuankömmlinge vorübergehend auch in Wohnwagen unterbringen.

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Drei der städtischen Wohnanhänger stehen neben dem alten Feuerwehrgerätehaus auf einer eigens gesperrten Parkfläche.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Stadt hat insgesamt fünf gebrauchte Wohnanhänger erworben – „für sehr günstiges Geld“, wie Bürgermeister Marc Lahmann betont. Beim Kauf seien „erfahrene Camper aus der Verwaltung“ eingesetzt worden, um geeignete Wohnanhänger in gutem Zustand auszuwählen, berichtet Lahmann.

Die Verwaltung hat die Wohnwagen auf dem Gelände des Zechenparks untergebracht. Zwei stehen zurzeit noch auf dem städtischen Stellplatz für Wohnmobile hinter dem Polizeikommissariat. Drei weitere haben einen Standplatz auf der eigens gesperrten kleinen Parkfläche neben dem alten Feuerwehrgerätehaus an der Hinterkampstraße. „Sollten die Wohnanhänger belegt werden, können die Bewohner dann Duschen und Toiletten im Gerätehaus nutzen“, erläutert Lahmann. Die Verwaltung will den Wohnmobilstellplatz nicht dauerhaft blockieren und hat auch deshalb den Standplatz neben dem Feuerwehrhaus ausgewählt. „Der Wohnmobilstellplatz soll von Besuchern der Stadt genutzt werden können“, bekräftigt der Bürgermeister.

Bisher hat die Stadt die fünf Wohnanhänger noch nicht für die Unterbringung von Zuwanderern einsetzen müssen. Obwohl die Zuwandererzahlen in den vergangenen Wochen stark gesunken sind, denkt die Verwaltung nicht daran, sich von den Wohnanhängern wieder zu trennen. „Wir wissen nicht, wie sich die Lage entwickelt, und wollen die Anhänger deshalb behalten“, sagt Lahmann.

Von Andreas Kannegießer

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