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Zahlreiche Bantorfer backen mit an

Bantorf Zahlreiche Bantorfer backen mit an

Mehrere Hundert Besucher haben am Sonntag die zweite Auflage des Internationalen Dorffestes "Bantorf backt an" rund um die alte Bantorfer Schule genossen. In entspanntem Umfeld nutzten die alteingessessenen und neu zugezogenen Bantorfer die Gelegenheit zum angeregten Austausch bei frisch gebackener Pizza und einem internationalen Büfett.

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Thomas Weber (links) und Jan Pommerehn servieren frisch gebackene Pizza aus dem Lehmbackofen.

Quelle: Carsten Fricke

Bantorf. "Integration kann nicht funktionieren, wenn wir die Dorfbevölkerung nicht mit einbeziehen", betonte Roman Schwikowski, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Bantorf. Deshalb sei das Fest zusätzlich zu regelmäßigen Angeboten in der alten Schule eine Möglichkeit, sich zu begegnen und kennen zu lernen. Rund 30 ehrenamtliche Helfer sorgten unter anderem mit Pizza aus dem Lehmbackofen für das leibliche Wohl der Besucher. Die Musikgruppe "Nachbarn musizieren" sorgte für beste Unterhaltung, und ein Kinderflohmarkt lud zum Stöbern ein. "Es ist schon eine tolle Atmosphäre", meinte Lorenz Siwek, stellvertretender Vorsitzender der IG und Vorsitzender des Kirchenvorstands.

"Wir sind jetzt seit einem Jahr dabei und haben ein Team, das mit viel Engagement und Herzblut arbeitet", betonte Jan Pommerehn, Gründer der Initiative Willkommen neue Nachbarn, die inzwischen Teil der IG Bantorf ist. "Doch es wäre schön, wenn sich noch viel mehr Leute engagieren würden", rief er zur Mithilfe auf.

Pommerehn und Schwikowski setzen darauf, dass die Angebote in der alten Schule möglichst bald über einen Nutzungsvertrag mit der Stadt abgesichert werden. "Wir sind fast so weit, dass wir unterschreiben können", sagte Schwikowski. "Doch die Stadt scheint sich noch etwas zu zieren", kritisierte er. "Das ist ein zähes Verfahren", befand auch Pommerehn. Auf der anderen Seite gebe es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Zu den regelmäßigen Angeboten in der alten Schule, deren Räume im Erdgeschoss im Sommer von Mitgliedern der Initiative Willkommen neue Nachbarn renoviert worden waren, zählen eine internationale Nähwerkstatt, Spieleabende, ein Dorfcafé International und ein Dorfkino. Für die Zukunft sei unter anderem ein Chorprojekt denkbar, sagte Lorenz Siwek.

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Von Carsten Fricke

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