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Zechenpark ist Teil der IntraRegionale

Barsinghausen Zechenpark ist Teil der IntraRegionale

Der Zechenpark wird einer von zehn Standorten für das Landschaftskunstprojekt IntraRegionale 2016, das in das Programm der „Gartenregion Hannover“ eingebunden ist. Das Kunstprojekt wird von zehn Kunstvereinen ausgerichtet, darunter der Kunstverein Barsinghausen.

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So soll die „Bodenprobe“ von Susken Rosenthal für den Zechenpark in Barsinghausen aussehen. Ein 1,50 Meter hoher Kegel wirkt, als sei er aus dem Boden herausgestochen worden.

Quelle: privat

Barsinghausen. Frank Plorin vom Kunstverein gehört zu den Jurymitgliedern, die nun ihre Auswahl vorgestellt haben. 240 Künstler aus dem In- und Ausland haben sich für die Teilnahme an der vom 12. Juni bis zum 30. September dauernden IntraRegionale beworben.
Im Zechenpark soll das Werk „Bodenprobe“ installiert werden. Es wird von Susken Rosenthal geschaffen. Es spiele mit der Grundidee der geologischen Erforschung eines bestimmten Areals, welches Aufschluss darüber gibt, was unter der Oberfläche verborgen ist, heißt es in der Pressemitteilung.
Auf dem ehemaligen Zechengelände wird ein 150 Zentimeter hoher, achteckiger Kegel zu sehen sein, der neben einer trichterförmigen Bodenvertiefung mit dem gleichem Ausmaß liegt. Es wird den Anschein haben, als sei der Kegel exakt aus dem Boden herausgestochen worden. Dabei ist die mit Gras bewachsene Oberseite des Kegels mit dem Pflanzenwuchs der Umgebung identisch. Die formale Künstlichkeit der Bohrsituation mute surreal an und verweise auf die alte Bergbaugeschichte des Zechenparks.
Rosenthal, 1956 in Stuttgart geboren, lebt in Berlin und Baitz/Brandenburg. Sie studierte Malerei in Florenz und an der Universität der Künste Berlin. Rosenthal schuf großformatige Arbeiten im öffentlichen Raum und hat sich als Kuratorin und Leiterin der brandenburgischen Künstlerinitiative Kunstpflug einen Namen gemacht. Sie erhielt unter anderem 1987 das Post Graduate Stipendium am California Institute of Arts in Los Angeles und wurde 2013 mit dem Kamiyama Artist Residency in Shikoku/Japan ausgezeichnet.

Von Jörg Rocktäschel

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