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Zuwachs bei Hohenbosteler Siedlern geht weiter

Hohenbostel Zuwachs bei Hohenbosteler Siedlern geht weiter

Die Siedlergemeinschaft Hohenbostel-Bördedörfer verzeichnet einen stetigen Mitgliederzuwachs. "Wir möchten in diesem Jahr die Vierhundertergrenze knacken", sagte Vorsitzender Bernhard Gromoll während der Jahresversammlung.

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Hans-Joachim Tilgner (links) und Bernhard Gromoll (rechts) überreichen dem erfolgreichsten Mitgliederwerber Dirk Meier das Siegerpräsent: einen Baumarktgutschein.

Quelle: Maike del Rio

Hohenbostel. Die Siedler aus den Bördedörfern sind der zweitgrößte Ortsverband im Kreis und mit einem Mitgliederzuwachs von 24 Personen im vergangenen Jahr erneut Spitzenreiter im Verband Wohneigentum Niedersachsen.

Geehrt werden während der Versammlung nicht nur langjährige Mitglieder, sondern auch der erfolgreichste Mitgliederwerber: Dirk Meier durfte sich über einen Baumarktgutschein freuen. Die Ehepaare Böpping und Söhle, welche für 25- beziehungsweise 50-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollten, fehlten krankheitsbedingt. Heidrun Teichgräber wurde für ihre 15-jährige Vorstandaktivität geehrt.

Gromoll führte den Erfolg der Siedlergemeinschaft vor allem auf die zahlreichen Angebote und Veranstaltungen zurück. „Wir haben eigene Fachleute in unseren Reihen“, erklärte er. Mit diesen würden Vortragsabende beispielsweise zum Thema Internetkriminalität oder zu den Auswirkungen des Ausbaus der Stromtrasse Südlink organisiert. Im vergangenen Jahr habe es insgesamt 63 Veranstaltungen gegeben, berichtete Gromoll. Auch für dieses Jahr stünden mehr als 40 Veranstaltungen bereits fest. Im Rahmen der Jahresversammlung hielt Rechtsanwalt Joachim Bauer einen Vortrag zum Thema Erben und Vererben.

Bei der Diskussion über das neue Modell des Kommunalabgabengesetzes, nach dem Straßenausbaubeiträge auch anhand von Geschosshöhe und Grundstücksgröße erhoben werden sollen, meldeten sich auch die erstmals eingeladenen Vertreter der Ratsfraktionen zu Wort. Gerald Schroth (CDU) stellte fest: „Es gibt keine gerechte Lösung. Unsere Grundsteuer ist bereits die höchste in der Umgebung.“ Schroth würde die prozentuale Verteilung zwischen Kommune und Amliegern ändern. Diese sei jedoch gesetzlich festgeschrieben. Auf die Frage, warum nicht die Nutzer der Straßen, also die Autofahrer, zur Kasse gebeten würden, antwortete er, dass das Bundessache wäre und dann die Gelder von Berlin aus verteilt werden müssten. Peter Messing (SPD) sprach klare Worte: „Ja, es wurde bisher zu wenig getan. Es gibt Straßen, die sind total im Eimer", sagte er. Wiederkehrende Straßenbaubeiträge machten in Barsinghausen aber keinen Sinn. "Deswegen haben wir uns entschieden, die Grundsteuer zu erhöhen und die Straßenausbaubeiträge so zu belassen.“ Da dieses Thema noch mehr Diskussionsstoff bietet, kündigte Gromoll eine abendliche Podiumsdiskussion dazu an.

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Von Maike del Rio

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