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Lehrte

Hoffnung für das Schlösschen

Von Thomas Böger

Neue Hoffnung für das Parkschlösschen: Investor Rolf Neumann soll jetzt einen Bebauungsplan entwerfen, der sowohl die große Lösung mit Saalanbau als auch nur einen kleineren Gastronomiebetrieb zulässt.

Bauunternehmer Neumann wollte eigentlich das gesamte Grundstück samt Biergarten und Parkplatz kaufen, das Gebäude sanieren und um Tagungsräume sowie eine Kegelbahn erweitern. Dafür hat er aber bisher keinen Betreiber gefunden.

Deshalb wird jetzt zunächst eine kleinere Lösung angestrebt: Neumann will nur das Haus mit etwa 1000 Quadratmeter Grundstück kaufen. Dann würde er das Parkschlösschen entkernen und so vorbereiten, dass die restlichen Umbauten nach den Wünschen des jeweiligen Gastronomen relativ schnell erfolgen könnten.

Da der Investor im Obergeschoss Büros statt Wohnungen einrichten und an der Manskestraße einen neuen Parkplatz anlegen will, wäre ein Bebauungsplan erforderlich, den Neumann erstellen würde. Darin könnte auch ein später möglicher Saalanbau rechtlich abgesichert werden.

Die Stadtverwaltung hat dem Rat jetzt vorgeschlagen, nach diesem Muster zu verfahren. Damit könne dem in einer Unterschriftenaktion dokumentierten Bürgerwillen nach einem gastronomischen Betrieb im Parkschlösschen Rechnung getragen werden, heißt es in der Ratsdrucksache. Und Neumann sei schließlich „in Lehrte als behutsamer und erfolgreicher Sanierer bekannt“. Er hatte schon die Alte Schlosserei auf dem Zuckerfabrikgelände vor dem Abriss bewahrt.

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  • Artikel "Hoffnung für das Schlösschen" Hr. Schröder – 26.05.09
    Nicht zuviel der Lobhudelei bitte. Für die Alte Schlosserei gab es auch andere, bessere Konzepte als das von Neumann. Zum Bsp. das Literaturcafe von einem Lehrter Bücherhändler und einem Lehrter Bäckermeister. Ob ein weiterer großer Parkplatz an der Manskestraße der Weisheit letzter Schluss sein soll, ist alles andere als behudsam, da Lehrte gerade dabei ist aufgrund der erfreulichen Stadtparkentwicklung und der Endrundenentscheidung für die fahrradfreundlichste Kummune endlich ein nachhaltiges neues Image aufzubauen. Herr Neumanns Bemühungen in allen Ehren, jedoch ist hier eine globalere und integrative Lösung angebracht. Zugegeben, eine Bauaufgabe die deutlich schwieriger ist, als die der Alten Schlosserei. Darum wäre es vielleicht soger besser diese Aufgabe nicht einem einzigen Bauunternehmer zu überlassen. Hier würde z.B. ein Architekturwettbewerb, zwar die Stadt ein kleines Preis- u. Auslobungsgeld kosten, jedoch zu einer anregenden Vielfalt führen. Hat ja bei dem Gelände der Zuckerrübenfabrik auch geklappt (na ja fast).
  • Artikel "Hoffnung für das Schlösschen" Thomas Böger – 11.05.09
    Leute wie den Investor Rolf Neumann müßte es in Lehrte mehr geben - die Stadt würde auch mit einem - hoffentlich bald - sanierten/renovierten " Schlösschen"
    attraktiver werden. Da gibt es in Lehrte noch viel zu tun, es gilt das Motto: "Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es!"

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