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Haimarer Feuerwehrhaus

Neue Sanitärräume sind dringend nötig


Das Feuerwehrhaus in Haimar braucht dringend neue Sanitärräume: Das hat der Ausschuss Innere Dienste und Ordnung bei einem Besuch festgestellt.

Haimar. Eine Toilette und zwei Urinale, dazu ein großes Waschbecken, in dem außer den Händen in Ermangelung einer Teeküche auch die Kaffeetassen abgewaschen werden: So präsentiert sich derzeit der Sanitärraum, mit dem sich die Feuerwehr in Haimar begnügen muss. Getrennte Damen- und Herrentoiletten gibt es nicht.

„Das sind sehr schlechte hygienische Verhältnisse“, sagt Maike Vorholt, Vorsitzende des Fachbereichsausschusses Innere Dienste und Ordnung. Am Mittwoch hat der Ausschuss seine Rundtour zu allen Sehnder Feuerwehrhäusern fortgesetzt und diesmal die Gebäude in Rethmar und Haimar in Augenschein genommen. Die Mitglieder sind jetzt davon überzeugt, dass auch in Haimar möglichst bald etwas getan werden muss. „Heute wäre es gar nicht mehr möglich, so zu bauen. Das ist bei dem älteren Gebäude damals unglücklich gelaufen“, sagt Vorholt.

Mittlerweile gibt es erste Überlegungen, das Gebäude in Haimar umzugestalten. Denkbar wäre ein Anbau im westlichen Bereich, der allerdings nicht sehr groß ausfallen würde. „Man könnte ihn nicht sehr weit zur Straße hinausbauen, weil die große Betonplatte frei bleiben muss, die den Brunnen zur Wasserentnahme abdeckt“, sagt Vorholt.

Die Stadt hat dem Ausschuss bereits eine Drucksache mit einer ersten Planung hierfür vorgelegt.In dem Anbau könnten getrennte Damen- und Herrenumkleiden sowie moderne Sanitäreinrichtungen Platz finden. Dazu würde der vorhandene Schulungsraum umgebaut. Dieser würde etwas größer im Nordwesten neu entstehen. Die Stadt müsste schätzungsweise 120 000 Euro für Material und Nebenkosten aufbringen, die Bauarbeiten würde die Feuerwehr komplett in Eigenleistung erbringen.

„Wir sind noch nicht sicher, wie wir dazu stehen“, sagt Vorholt. Es handele sich auch nur um eine erste Skizze. Denn eine andere Lösung, die Situation in Haimar zu verbessern, könnte in der Aufstockung des bestehenden Feuerwehrhauses bestehen. Dann müssten zuvor jedoch baurechtliche und statische Bedenken ausgeräumt werden.

Als nächstes Gremium wird sich der Ortsrat Dolgen-Evern-Haimar mit dem Thema befassen.

Renate Brämer

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