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137 Dachtmisser lehnen Windräder ab

Dachtmissen 137 Dachtmisser lehnen Windräder ab

Mit 137 Unterschriften protestieren Dachtmisser gegen geplante Windräder - ihre Einwände und Bedenken übergaben sie Bürgermeister Alfred Baxmann. Sie fließen nun in die Stellungnahmen der Stadt zu dem Vorhaben ein.

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Rainer Hübbe (rechts) übergibt 137 Unterschriften an Bürgermeister Alfred Baxmann.

Quelle: privat

Burgdorf. „Wir haben an drei Abenden mit Einwohnern gesprochen“, sagt Günther Hufgard, der die Unterschriftensammlung mit Rainer Hübbe organisiert hatte. Sein Fazit: „Unser Dorf ist sich in der Ablehnung der Windräder einig.“ Bislang aber hätten viele ihren Protest nur im privaten Umfeld geäußert, mit einem eigens entworfenen Faltblatt, der Sammlung und Gesprächen biete sich nun der Weg in die Öffentlichkeit. Etliche nahmen am Donnerstagabend denn auch an der Sitzung des Bauausschusses teil, auf dessen Tagesordnung gleich zwei Anträge zu Windkraft - von der FDP und von der WGS zum Mindestabstand zwischen Anlage und Wohnbebauung - standen.

Auch die Dachtmisser fürchten nach Aussage Hübbes und Hufgards, dass die geplanten vier 200 Meter hohen Windräder zu dicht an den Wohnhäusern errichtet werden. „Das Feldstück ist gerade zwei mal zwei Kilometer groß“, sagt Hufgard und fügt hinzu, dass sich die erste Hausreihe etwa 800 Meter von den Windrädern entfernt befindet. Die Dachtmisser Mehrheit frage sich deshalb besorgt, ob die im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) vorgesehene Fläche auch gegen ihre Bedenken genutzt würde, sagt Hufgard und führt als Bedenken gegen die Windräder mögliche Gesundheitsrisiken, beispielsweise wegen des Infraschalls, an. Zudem verlören die Grundstücke etwa die Hälfte an Wert, weshalb die Unterzeichner bereits von einer Klage gegen den Betreiber sprechen.

Bürgermeister Alfred Baxmann sagte auf Anfrage, die Verwaltung werde die Einwände und Bedenken aus Dachtmissen mit in die Stellungnahme Burgdorfs aufnehmen, die die Stadt zum RROP abgeben werde. „Das behandeln wir ebenso wie eine Anhörung und Eingaben von anderen Eigentümern“, sagte er.

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