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Viel zu entdecken auf der Deponie

Burgdorf Viel zu entdecken auf der Deponie

Anlässlich des 14. Regionsentdeckertags hat das Entsorgungsunternehmen Aha am Sonntag die Tore der Mülldeponie Burgdorf geöffnet. Vor allem für die kleinen Gäste gab es viel zu erleben.

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Am Regionsentdeckertag hat das Entsorgungsunternehmen aha die Deponie Burgdorf ihre Tore.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Burgdorf. Mit leuchtenden Augen steigen Luis (4) und Henry (6) aus dem großen Fahrzeug. Einmal in einem Müllauto sitzen - das haben sich die Brüder schon lange gewünscht. Am Sonntag ist ihr Traum endlich in Erfüllung gegangen: Mit ihren Eltern sind die Jungs auf die Deponie in Burgdorf gekommen, um sich die vielen spannenden Fahrzeuge und den alten Müllberg genauer anzuschauen. Das Abfallunternehmen Aha hatte beim 14. Regionsentdeckertag seine Tore geöffnet.

Unter dem Motto "Beste Aussichten" haben sich rund 2000 Menschen über die Deponie informiert, die kleinen Gäste konnten mit Müllwagen um den rund 25-Meter hohen Abfallberg fahren oder in einem Transporter das Gelände abfahren. Für die Eltern und Großeltern gab es jede menge Informationen zum Betrieb: Sie erfuhren etwa, dass Aha den Berg, auf dem bis ins Jahr 2000 insgesamt 3,1 Millionen Kubikmeter Hausmüll abgelegt wurden, in den kommenden Jahren mit mehreren Schutzschichten abdichten will, und wie verhindert wird, dass Schadstoffe ins Grundwasser sickern. Außerdem konnten die Besucher die Kläranlage besichtigen. Infotafeln boten den Gästen zudem einen Einblick in die Geschichte der Deponie, die 1965 eröffnet wurde. Bei einer Flugshow konnten zwei Weißkopfseeadler aus der Nähe beobachtet werden. "Am besten war es aber im Müllwagen zu sitzen und bei der Tombola mitzumachen", sagt der vierjährige Luis.

Den besten Ausblick des Tages gab es jedoch nicht von dem Abfallberg aus: Mit einem Ballon, der an einem Kran hing, konnten die Entdecker aus 40 Metern Höhe einen weiten Blick über das Gelände bis hin nach Burgdorf werfen. Die meisten Kinder aber stellen sich lieber in die lange Schlange, um einmal Müllfahrer zu sein.

Von Isabell Rollenhagen

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