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Burgdorfs Schulen sind im Umzugsmodus

Burgdorf Burgdorfs Schulen sind im Umzugsmodus

Anfang des nächsten Schuljahres sollen drei Schulen umziehen: Die Realschule und Teile des Gymnasiums kommen im Grundschulneubau am Berliner Ring unter, die Hauptschule zieht mit der IGS unter ein Dach. Das hat der Schulausschuss des Rates am Montagabend einstimmig empfohlen.

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In dem ursprünglich der Pausewang-Grundschule zugedachten Neubau am Berliner Ring – hier ein Bild der auf der Terrasse des benachbarten Gymnasiums angebrachten Webcam – sollen in Zukunft Realschüler und Gymnasiasten büffeln.

Quelle: Privat

Burgdorf. Damit zöge die Gu-drun-Pausewang-Grundschule mit 16 Klassen (einschließlich Schulkindergarten) nicht, wie ursprünglich geplant, in den ihr zugedachten Neubau am Berliner Ring ein. Die Grundschule verbliebe fürs Erste in ihrem maroden Gebäude, so die Empfehlung der Schulpolitiker. Das akzeptiert die Schule unter der Maßgabe, dass sie einen Neubau auf ihrem Areal an der Grünewaldstraße erhält.
Die Entscheidung über die Belegung des Grundschulneubaus im nächsten Sommer durch Realschule (elf Klassen) und Gymnasium (fünf Klassen) trifft der Verwaltungsausschuss der Stadt am 6.  Dezember in einer nicht öffentlichen Sitzung. Die Elternschaften aller Schulen wünschten sich diese Lösung, versicherte Elternvertreter Günter Eggers in der Ausschusssitzung. Die Schulleitungen hatten der Schulverwaltung im Rathaus schon Ende Oktober ihr Einverständnis signalisiert.
Nach Darstellung der Stadtverwaltung löst das Umzugskarussell angesichts steigender Schülerzahlen kurzfristig die Raumprobleme in den betroffenen Schulen, und zwar für mindestens zwei Jahre. Erst im dritten Jahr reiche der Platz in der wachsenden IGS nicht mehr aus, sodass diese dann einen Anbau brauche, welcher nach bisherigen Planungen auf dem Areal der heutigen Prinzhorn-Förderschule realisiert werden soll. Die Förderschule müsste somit spätestens Ende des Schuljahres 2017/18 in das dann leere Hauptschulgebäude umziehen. Für Januar plant die Schulverwaltung einen Informationsabend für die Eltern der Förderschüler.
Die Schulausschuss-Empfehlung wird die hoch verschuldete Stadt aller Voraussicht nach Millionen kosten. Diese Einschätzung äußerte Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) am Rande der Sitzung. CDU-Fraktionschef Mirco Zschoch spricht dagegen von „schulpolitischer Vernunft“, die nun endlich eingekehrt sei.
Henry Barm, Leiter der Schulabteilung im Rathaus, geht davon aus, dass der Rat im nächsten Frühjahr Investitionsentscheidungen zu treffen haben werde. Denn ungeklärt sei nach wie vor, ob die Pausewang-Grundschule erneut saniert werden oder einen größeren Neubau erhalten soll, ob die Turnhalle neben der Grundschule saniert werden kann oder neu gebaut werden muss und wie der geplante IGS-Anbau dimensioniert sein muss. Die Schulverwaltung will den Rat spätestens im Februar mit den notwendigen Daten versorgen.

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