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30 Blumenkübel sorgen für eine buntere Stadt

Burgdorf 30 Blumenkübel sorgen für eine buntere Stadt

Flamingo-Weiden, mehrjährige Nelken, Cranberry-Setzlinge: Ganz unterschiedliche Pflanzen wachsen in den 30 Blumenkübeln, die André Wesemeyer in der Innenstadt aufgestellt hat. Insgesamt 23 Sponsoren finanzieren die Aktion "Blumen für die Burgdorfer City".

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Präsentieren die 30 Blumenkübel in der Stadt (von links): André Wesemeyer, Alfred Baxmann, Thorsten Radermacher, Heiko Nebel, Julia Obermeyer, Jörg Fehling, Paris Reitano, Claudia Vollmert und Gerd Bleich.

Quelle: Bismark

Burgdorf. Unter anderem an der Poststraße und an der Marktstraße finden Passanten jetzt viereckige Kübel, die Gärtner mit den blühenden Pflanzen gestaltet haben. „Die Blüten kommen zu unterschiedlichen Zeiten“, sagt Wesemeyer, der das Gewicht für jeden Kübel auf gut 200 Kilogramm schätzt.
Die zehn Standorte mit den jeweils drei Pflanzgefäßen hat nach Aussage von Claudia Vollmert die Stadt in Absprache mit der Feuerwehr getroffen. „Sie sollen sichtbar sein, aber nicht die Sicht der Autofahrer verdecken“, nennt sie einen weiteren Aspekt und hofft wie alle anderen Akteure, dass die Blütenpracht möglichst lange hält. Denn von dem Projekt, das im Arbeitskreis City des Stadtmarketing (SMB) vor über einem Jahr entwickelt wurde, profitieren Stadt und Einzelhändler gleichermaßen, wie Bürgermeister Alfred Baxmann sagt. 23 Sponsoren haben sich gefunden, um das aufblühende Burgdorf zu finanzieren – mindestens für die nächsten drei Jahre. „Das sind jetzt die ersten zehn Standorte“, sagt Heiko Nebel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, „es sollen aber nicht die letzten zehn sein.“
Denn die bisherige Resonanz der Besucher sei ausgesprochen positiv, sagt Gerd Bleich vom SMB. „Mich haben die ersten bereits angesprochen und die Aktion gelobt“, sagt er. Unternehmer Jörg Fehling ergänzt: „Wir haben ein sehr gutes Feedback erhalten.“ Die Pflege der zum Teil noch sehr jungen Pflanzen übernehmen nach Aussage Wesemeyers ebenfalls die Sponsoren: „Jetzt sind sie aber erst einmal noch richtig gewässert“, sagt er mit Blick auf das endlich warme Frühlingswetter.

Grünpflege an der Straße Vor dem Celler Tor: Eine Entschuldigung bei den Anwohnern fordert unterdessen die FDP von Bürgermeister Alfred Baxmann. In einem offenen Brief kritisieren die Liberalen ein Schreiben der Stadt, dass die Anlieger die Grünflächen nicht mehr selbst pflegen sollen. „Die Verwaltung stößt damit viel vor den Kopf“, heißt es weiter.

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