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Markt der Selbsthilfen

Burgdorf Markt der Selbsthilfen

Breit ist das Spektrum an Selbsthilfegruppen im ehemaligen Landkreis Burgdorf. 30 Gruppen haben sich am Sonnabend beim 24. Burgdorfer Selbsthilfetag auf dem Spittaplatz vorgestellt. Ullrich Weber, Sprecher der Burgdorfer Selbsthilfegruppen, zog am Ende ein positives Fazit.

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Am Stand des Blauen Kreuzes sitzt Matthias Opperman an einem Fahrsimulator. Er hat sich eine sogenannte Rauschbrille aufgesetzt, um zu erleben, wie man im Vollrausch Auto fährt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. "Der Erfolg der Veranstaltung ist nicht an der Zahl der Besucher zu messen", sagte Weber. Entscheidend seien die Gespräche an den Ständen. Etliche Besucher hätten sich beraten lassen. Andere hätten sich nur Informationsmaterialien mitgenommen. Erfahrungsgemäß meldet sich laut Weber erst im Nachhinein der eine oder andere bei einer der Gruppen, weil er nicht in der Öffentlichkeit über seine Probleme reden wolle.

Einen gemeinsamen Stand hatten die Kontaktgruppen Burgdorf und Lehrte der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. "Die Lehrter treffen sich jeden dritten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Seniorenpark an der Ahltener Straße", sagte Elke Müller. Die Treffen in Burgdorf finden an jedem zweiten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr im AOK-Gebäude statt. Angehörige sind willkommen. "Wir reden am wenigsten über die Krankheit selbst", berichtete die Burgdorferin Sabine Grebe-Warmbold. Es gehe meist um Rechtsfragen, Behandlungsmethoden und soziale Themen. Fast immer werde geklönt.

"Einmal im Monat treffen wir uns im Riff, und zwar am zweiten Montag ab 19 Uhr", sagte Allmuth Hohmann aus der Burgdorfer Gruppe der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DMVG). Unter Anleitung einer ausgebildeten Therapeutin können DVMB-Mitglieder donnerstags ab 18 Uhr in der Begegnungsstätte Herbstfreuden eine  Wirbelsäulengymnastik machen. "Dafür muss eine ärztliche Verordnung vorliegen", sagte Hohmann.

Zu den Treffen des Blauen Kreuzes Deutschland kommen nach Angaben von Gruppenleiter Gerhard Fauck jeden Freitag um 19.30 Uhr im Schnitt 15 Betroffene und Angehörige ins Gebäude an der Heinrichstraße 12. Schwerpunkt seien Alkoholprobleme. Auch andere Süchte kämen zur Sprache. Wie andere Gruppen macht das Blaue Kreuz Freizeitangebote wie das Grillen einmal im Jahr und eine gemeinsame Fahrradtour. Geplant ist zudem eine Draisinenfahrt in Hänigsen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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