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60 Menschen gedenken der Pogromnacht-Opfer

Burgdorf 60 Menschen gedenken der Pogromnacht-Opfer

Des staatlich organisierten Terrors gegen Juden in der Reichpogromnacht vom 9. auf dem 10. September 1938 haben am Mittwochabend annähernd 60 Menschen mit einem Sternmarsch zum jüdischen Friedhof gedacht. Organisiert hatte die Gedenkveranstaltung der "Arbeitskreis Gedenkweg 9. November".

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Rudolf Bembenneck berichtet den Gedenkweg-Teilnehmern vor der ehemaligen Synagoge an der Poststraße von den ermordeten Burgdorfer Juden Emma Blumenthal und Gustav Italiener.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Den Arbeitskreis bilden die katholische und die drei evangelischen Kirchengemeinden in der Stadt sowie der Kulturverein Scena. Diese hatten gemeinsam zu dem Sternmarsch eingeladen. Zunächst versammelten sich Menschen in kleinen Gruppen nach Ladenschluss und dem Einbruch der Dunkelheit mit elektrischen Kerzen vor Gebäuden in der Innenstadt, in denen ehedem Juden lebten, bevor die Nationalsozialisten diese deportierten und ermordeten. Die meisten Gedenkweg-Teilnehmer kamen zur ehemaligen Synagoge in dem zur KulturWerkStadt hergerichteten Gebäude an der Poststraße 2. Von dort zogen sie zum jüdischen Friedhof an der Uetzer Straße, wo sie einer von Pfarrer Martin Karras gestalteten Andacht beiwohnten.

Für Sonntag, 13. November, lädt der Arbeitskreis zu einer Führung über den jüdischen Friedhof ein. Die Führung mit Brigitte Janssen beginnt um 14 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Friefhof neben dem Fachmarkt für Tierbedarf.

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