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700 Karten landen in der Losbox

Burgdorf 700 Karten landen in der Losbox

„Ich kauf’ in Burgdorf“: Die Stadtmarketing-Aktion zur Stärkung des ortsansässigen Einzelhandels kommt gut an. Während am Sonnabend aus 700 Karten die 27 Gewinner der Stempelverlosung gezogen wurden, loben Kaufleute das gut durchdachte und professionell umgesetzte Konzept.

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Mattis (7) zieht mit seinem Bruder Lukas (10), Vater Knut Beyme und Eckhard Paga von der Hannoverschen Volksbank die Gewinner. Köhler

Burgdorf. Zweimal habe sie Stempelkarten für die Verlosung nachordern müssen, sagt Christel Garms, der die Teezeit gehört. „Sehr positiv“ sei die Initiative angekommen. In Gesprächen hätten viele Kunden von außerhalb betont, wie gut es sich in Burgdorf einkaufen lasse.

Für diese Beobachtung spricht auch, dass sich unter den 27 Preisträgern des Stempelgewinnspiels nicht nur Burgdorfer befanden. 700 von 7000 Karten sind in die Verlosung gekommen: „Das sind viel mehr, als wir erwartet haben,“ sagte SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich: „Wir haben mit 200 gerechnet. “ Allein so viele Interessenten waren am Sonnabendmittag auf dem Spittaplatz da, als Expert-Geschäftsführer Knut Beyme, assistiert vom Filialdirektor der Hannoverschen Volksbank, Eckhard Paga, mit seinen Söhnen Mattis (7) und Lukas (10) die Gewinner zog. Der erste Preis, Burgdorfer Geschenkgutscheine im Wert von 500 Euro, ging an Ines Jeglinski, einen Hotelaufenthalt in Halberstadt gewann Inge Holldock, und ein Smartphone ging an Christa Ginnow.

Jörg Fehling vom gleichnamigen Bekleidungsgeschäft an der Marktstraße bezeichnet die Maßnahme des Stadtmarketing Burgdorf (SMB) als „absolut erfolgreich“. Und zwar nicht nur, um Kunden zu binden. Mit der Initiative, an der sich rund 80 Burgdorfer Händler beteiligen, rückten die Mitglieder des SMB dichter zusammen. Letztendlich profitiere deshalb ganz Burgdorf. Das betonte auch Bürgermeister und Schirmherr Alfred Baxmann. „Dieses ist eine Initiative, die Burgdorf wirklich nach vorne bringt. Rat und Verwaltung können zwar die Rahmenbedingungen schaffen, aber die Stadt mit Leben füllen müssen dann die Einwohner.“

Julia Obermeyer vom gleichnamigen Modehaus glaubt, speziell ihre Burgdorfer Kundschaft hätte die Chance, für ihre Treue mit einem Gewinn belohnt zu werden, gerne genutzt: „Es war ein nettes Bonbon.“ Auch für Schuhhändler Martin Polch läuft „Ich kauf’ in Burgdorf“ sehr gut. Zwar lasse sich der Erfolg nicht in absoluten Zahlen messen, doch habe er sehr viel positives Feedback bekommen. Jetzt sei er gespannt, wie es weitergeht mit der Imageaktion, die sich auf die Fahnen geschrieben habe, Fachhändler, die man nicht kennt, bekannt zu machen. „Die Arbeitsgruppe hat da bereits Weiteres in Planung.“

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