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Feuerwehr birgt 73-Jährigen tot aus der Aue

Burgdorf Feuerwehr birgt 73-Jährigen tot aus der Aue

Nur noch tot haben Feuerwehrleute einen 73-Jährigen am Donnerstagabend bergen können, der nach ersten Erkenntnissen bei einem Spaziergang in die Aue gestürzt war. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen, wie ein Sprecher sagte.

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Ein 73 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend in die Aue gestürzt und gestorben.

Quelle: Eslner

Dachtmissen. Der Mann lebte nach Polizeiangaben in einer Seniorenresidenz an der Salzstraße und war dort gegen 16.30 Uhr zu einem Spaziergang aufgebrochen. Als er zum Abendessen nicht zurückgekehrt war, meldeten ihn die Mitarbeiter als vermisst. "Beamte der Polizeiinspektion Burgdorf leiteten sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein", teilte der Sprecher mit und fügte hinzu, daran sei auch der Hubschrauber Phoenix beteiligt gewesen.

Ebenfalls alarmiert wurden die Ortsfeuerwehr Dachtmissen und die Ortsfeuerwehr Burgdorf, die mit sechs Tauchern an die Aue ausrückte. Hinzu kamen weitere 35 Feuerwehrleute, wie der Burgdorfer Ortsbrandmeister Florian Bethmann und Jannis Haase, stellvertretender Ortsbrandmeister in Dachtmissen, als Einsatzleiter sagten. Die Einsatzkräfte suchten zunächst das Ufer der Aue in Richtung Hülptingsen ab. "Dort fanden wir eine Stelle, an der der Vermisste augenscheinlich ins Wasser gefallen war", sagte Haase. So habe dort unter anderem ein Gehstock gelegen.

Deshalb nahmen die Feuerwehrleute die Suche in Richtung Weferlingsen auf und alarmierten die dortige Ortsfeuerwehr. Ehe die Mitglieder jedoch ausrücken konnten, fanden zwei Suchkräfte den Vermissten leblos im Wasser treibend etwa 150 Meter von der offensichtlichen Einstiegsstelle. "Trotz einer schnellen Bergung konnte die alarmierte Notärztin nur noch den Tod des Mannes feststellen", teilte der Polizeisprecher mit. Auf Anfrage sagte er, dass die Beamten nun Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen hätten. Derzeit gehe die Polizei von einem Unglücksall aus. Ob der 73-Jährige auch obduziert werde, hänge von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft ab.

Der Einsatz für die Feuerwehr endete nach Aussage Haases gegen 22 Uhr. Taucher aus Sehnde, Lehrte und Seelze-Lohnde, die sich als Verstärkung angefordert waren, konnten die Anfahrt abbrechen und in ihre Feuerwachen zurückkehren.

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