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Abriss geht trotz Frosts weiter

Burgdorf Abriss geht trotz Frosts weiter

Auf dem Baugrundstück für die neue Gudrun-Pausewang-Grundschule am Berliner Ring hat sich der Abriss des C-Trakts ein weiteres Mal verzögert. Bis Ende Januar soll die Fläche so weit hergerichtet sein, dass der Rohbau der dreizügigen Grundschule beginnen kann.

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Ein Mitarbeiter des Abrissunternehmens Bremer Sandhandel versucht, das eingefrorene Förderband für
den Bauschutt
zerkleinerer in Gang zu bringen.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Der Rohbau der dreizügigen Grundschule sowie einer gemeinsamen Bibliothek und Mensa für Grundschüler und Gymnasiasten soll laut Werner Stakemann von der städtischen Gebäudewirtschaft offiziell Ende Januar beginnen. Den Zuschlag hat die bundesweit agierende Firma Wolff & Müller erhalten. Das Unternehmen hat laut Stakemann aber bereits mitgeteilt, erst Anfang Februar beginnen zu wollen, um die Arbeiten gut vorbereiten zu können. „Deshalb ist die Verzögerung beim Abriss auch kein Problem“, sagt Stakemann.

Zunächst sollte der Abriss des C-Trakts in den Sommerferien über die Bühne gehen. Aber die Arbeiten mussten erneut ausgeschrieben werden, weil die Firmen mehr Geld verlangten, als die Stadt ausgeben wollte. Schließlich begann der Abriss in den Herbstferien mit dem Ziel, am Nikolaustag fertig zu sein. Doch eine Gasleitung, die auf keinem Plan eingezeichnet war, sorgte für eine zweiwöchige Pause. „Die Leitung, die das Gymnasium versorgte, lag im Betonfundament eines Treppenaufgangs“, berichtet Stakemann. Es wurde eine neue Gasleitung verlegt und dann die alte abgetrennt. Um Bodenerschütterung zu vermeiden, ruhte der Abriss.

Eine Woche vor Weihnachten wurde schließlich noch eine Stromleitung im Fundament entdeckt, die ebenfalls nirgends verzeichnet war. Sie versorgte die kleine Sporthalle und den B-Trakt des Gymnasiums. Bis die Avacon eine neue Leitung verlegt hatte, waren beide Gebäude einen Tag lang ohne Strom. „Deshalb begann der Unterricht im B-Trakt an diesem Tag zwei Stunden später, weil es morgens sonst zu dunkel gewesen wäre“, sagt Stakemann.

„Wir wollen jetzt Ende Januar fertig sein“, kündigt Jennifer Köpke, Sprecherin der Abrissfirma Bremer Sandhandel, auf Anfrage an. Die Schuttberge, die Kellerwände und der Treppenaufgang sind schadstofffrei und sollen deshalb an Ort und Stelle zerkleinert und auf dem Baugrundstück verfüllt werden.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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