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Abwasser kostet künftig mehr

Burgdorf Abwasser kostet künftig mehr

Für die Straßenreinigung und das Abwasser erhöhen sich in diesem Jahr die Gebühren leicht, im Gegenzug senkt die Stadt die Friedhofskosten.

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Quelle: Symbolbild

Burgdorf. Seit gestern müssen die Burgdorfer mehr für die Reinigung ihrer Straßen und für das Abwasser bezahlen, wie Stadtsprecherin Eva-Maria Dobriloff auf Anfrage sagt. Demnach kostet die Beseitigung von Schmutzwasser jetzt 1,90 Euro je Kubikmeter Abwasser - das sind 7 Cent mehr als bislang. „Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 35 Kubikmetern pro Person und Jahr erhöht sich die Gebühr um 2,45 Euro“, rechnet Dobriloff und spricht angesichts der Summe von einer geringfügigen Erhöhung. Das gelte auch für Regenwasser: Um 1 Cent je Quadratmeter entwässerter Fläche steige die Gebühr für die Beseitigung von Regenwasser. Sie schlage künftig mit 72 Cent zu Buche.

Geldspielgeräte werden teurer: Angehoben wird nach Aussage Dobriloffs auch die Vergnügungssteuer für Geldspielgeräte: Ab 1. Juli zahlen die Aufsteller statt 14 künftig 15 Prozent des monatlichen Einspielergebnisses.Geringere Friedhofsgebühren: Bereits seit dem 1. November 2015 übernehmen städtische Gärtner wieder die Arbeiten auf den Burgdorfer Friedhöfen. „Dadurch werden Kosten eingespart, die den städtischen Haushalt entlasten“, sagt die Sprecherin und fügt hinzu, diese Senkung der Friedhofsgebühren komme auch den Burgdorfern zugute. „Außerdem stehen auf diese Weise auch wieder städtische Gärtner als Ansprechpartner für Fragen und Hinweise vor Ort zur Verfügung“, sagt Dobriloff.

Mehr Wohngeld: Die Sprecherin weist zudem darauf hin, dass erstmals seit 2009 das Wohngeld erhöht wird, es zudem neue Grenzen bei den Freibeträgen gebe und die Wohngeldtabelle angehoben werde. Wer bereits Wohngeld erhalte und eine Bewilligung für 2016 besitze, müsse keinen gesonderten Antrag stellen. „Es wird automatisch ein neuer Bescheid mit den erhöhten Leistungen für den Wohngeldhaushalt erstellt“, sagt sie. Burgdorfer, die erstmals oder wieder Wohngeld beziehen werden, könnten sich in der Sozialabteilung, Rathaus III, Spittaplatz, beraten lassen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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