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Ärzte ziehen an die Weserstraße

Burgdorf Ärzte ziehen an die Weserstraße

Burgdorf bekommt ein weiteres Ärztehaus: Die J.A.K. Verwaltungs-GmbH & Co. Grundstücks KG will ab dem Frühjahr ein Ärztehaus an der Weserstraße errichten die Stadt habe die erforderliche Baugenehmigung erteilt.

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Mehrere Arztpraxen und Gesundheitsdienstleister sollen 2018 in das geplante Ärztehaus an der Weserstraße einziehen.

Quelle: Grieshop Hamza Architekten

Burgdorf. Die J.A.K. der Geschwister Haacke hatte das Vorhaben im Rahmen des von ihr für 15 Millionen Euro geplanten Hacheparks bereits vor zwei Jahren in den Ratsgremien den Kommunalpolitikern vorgestellt und seither mit der Bauverwaltung der Stadt über die Realisierung verhandelt. Das Gesamtvorhaben liegt nach Angaben der Stadt aber auf Eis: „Das Projekt Hachepark wird nicht weiter verfolgt. Es gibt dazu auch keinen Bebauungsplan“, lässt Bürgermeister Alfred Baxmann auf Nachfrage mitteilen.

Das stellt die J.A.K. anders dar: Die Stadt habe dem Unternehmen nahegelegt, auf dem Grundstück zwischen dem Wohnhaus Hache und der Parkplatzausfahrt des E-Centers zunächst nur das Ärztehaus mit einer Investitionssumme von 3,7 Millionen Euro zu bauen. Für das Nachbarareal, auf dem die J.A.K. ein Gebäude für eine Apotheke und andere Gesundheitsdienstleister sowie drei barrierefreie Wohnblöcke errichten lassen will, verlange die Stadt einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan - eine Sonderform des Bebauungsplans. Dazu hätte das Unternehmen eine präzise Planung vorlegen sowie Bürgschaften leisten müssen. „Wir sind kein großer Bauträger. Das haben wir nicht geschafft“, sagt Achim Haacke, der das Fehlen eines Bebauungsplans bestätigte.

Das Ärztehaus mit 1500 Quadratmetern Nutzfläche aber will die J.A.K. im Frühjahr angehen. Zwei Baufirmen aus der Region stünden bereit, den zweieinhalbstöckigen Rohbau hochzuziehen. Im Erdgeschoss des von dem Architekten Stefan Grieshop aus Hannover geplanten Klinkerbaus mit 40 Parkplätzen davor sollen 2018 eine große Allgemeinarztpraxis und eine Facharztpraxis einziehen. Im Obergeschoss sei Platz für bis zu drei weitere Praxen und Gesundheitsdienstleister. Die Mieter stünden fest, sagt Haacke. Offen sei, welcher Interessent wie viel Fläche beansprucht. „In zwei Wochen haben wir Klarheit.“

Anders, als von der Stadt dargestellt, hält die J.A.K. an ihren Plänen für ein Apothekerhaus und einen barrierefreien Wohnkomplex an der Weserstraße und somit am Hachepark fest. Für beide Vorhaben gebe es Interessenten, versichert Haacke. Allerdings hat die J.A.K. das Vorhaben in Carréequartier Weserstraße umbenannt.

Von Joachim Dege

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