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Als Tanzlehrer auf der Expo

Burgdorf Als Tanzlehrer auf der Expo

Nicht etwa Koryphäen aus Metropolen wie Hamburg oder Berlin: Tanzlehrer aus Burgdorf vertreten Deutschland in der nächsten Woche bei der Expo in Mailand. Berko Meyer und Imke Drangmeister von der ADTV-Tanzschule Hoffmann geben von Montag bis Mittwoch im deutschen Pavillon Tanzunterricht.

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Berko Meyer und Imke Drangmeister von der Tanzschule Hoffmann werden die Bundesrepublik in der nächsten Woche im Deutschen Pavillon auf der Expo in Mailand vertreten und die Gäste zum Tanzen animieren.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Die Anfrage kam von der Agentur, die das Programm für den Deutschen Expo-Pavillon organisiert. „Sie hat bundesweit Spezialisten in verschiedenen Bereichen angefragt, die innerhalb einer Woche jeweils drei Tage lang die Besucher im Pavillon unterhalten. Und wir sind auch mit von der Partie“, sagt Meyer, Präsident der Unternehmervertretung der ADTV-Tanzschulen auf Bundesebene.

Eine gute Gelegenheit, Burgdorf einmal über den regionalen Tellerrand hinaus bekannt zu machen, findet er: „CP Pharma kennt über den Handball mittlerweile fast jeder. Mit Läufer war es genauso. Doch kaum einer, der nicht selbst hier wohnt, bringt diese Unternehmen mit Burgdorf in Verbindung.“

Dabei habe die Stadt, ja die Region insgesamt, viel zu bieten. Für Meyer und Drangmeister Grund genug, mit ihren Auftritten auf der Expo für Burgdorf Werbung zu machen. Das Thema ist Cha-Cha-Cha: „Er ist 1961 als Partytanz nach Deutschland gekommen“, erklärt Meyer: „Ein attraktiver Tanz, nicht zuletzt, weil die Musik toll ist.“ Zudem sei er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als Paartanz gut nahezubringen. Doch welche Tanzschritte sie mit den Besuchern in Mailand tatsächlich üben, sei nicht planbar. „Das wissen wir erst vor Ort. Wenn italienische Schulklassen oder Japaner den Pavillon besuchen, dann müssen wir spontan sein. Mit Paartanz können wir ihnen nicht kommen“, weiß der erfahrene Tanzschulchef. Alternativ könne es beispielsweise Hip-Hop sein. Kommen viele ältere Menschen, wäre sogar Sitzboogie denkbar, sagt Meyer.

„In Bewegung bekommen wir die Besucher schon“, ist Drangmeister überzeugt, die wie ihr Partner bundesweit Tanzlehrer für Streetdance ausbildet. „Notfalls machen wir Wünsch-dir-was. Die Hauptsache ist, die Leute haben Spaß dabei.“

Planen lasse sich generell nur sehr wenig. Schon allein die Gruppengröße sei schwer einschätzbar: „Ob 30 oder 3000, wir haben keine Ahnung“, umreißt Meyer die Riesenspanne an Möglichkeiten. Auch auf die Erfahrungen anderer Dozenten, die seit der Eröffnung im Mai bereits in Mailand waren, könne man nicht zurückgreifen. „In Italien sind ab 1. Juli Ferien, das wird die Zusammensetzung der Besucher sicherlich total verändern“, sagt Meyer. Für ihn ist lediglich eines klar: „Wir werden auf Englisch unterrichten. Das habe ich schon oft gemacht. Italienisch kann ich hingegen gar nicht.“

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