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Finn Klüsener punktet bei Mathe-Olympiade

Burgdorf Finn Klüsener punktet bei Mathe-Olympiade

Zwei vierstündige Mathe-Klausuren auf Landesebene, unter anderem in Logik und Kombinatorik sowie Geometrie, liegen hinter dem zwölfjährigen Finn Klüsener - er hat mit seinen Ergebnissen den zweiten Platz erreicht.

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Burgdorf. Ein Punkt fehlte dem Siebtklässler des Gymnasiums Burgdorfers zu einem ersten Platz - und noch immer ärgert sich der Schüler sichtlich darüber. "Ich musste bei der ersten Aufgabe die Erklärung zum Lösungsweg aufschreiben", sagt er. Dabei korrigierte er sich immer wieder selbst, so dass am Ende einiges nicht mehr so richtig zu lesen war. "Deshalb habe ich alles noch einmal abgeschrieben und dann einen Nebensatz vergessen", erinnert er sich und fügt hinzu: "Ich war einfach richtig unter Zeitdruck." Zu diesem Zeitpunkt lag die erste der beiden vierstündigen Klausuren hinter dem Zwölfjährigen.

Er reiste am Freitagnachmittag als einziger Schüler aus Burgdorf mit seiner Mathe-Lehrerin Susanne Jakobi nach Göttingen zum Landesentscheid, kurz danach begann die erste Klausur. Nach einer Nacht im Hotel folgte die zweite vierstündige Klausur - am Ende des Tages gab es die Ehrung für den zweiten Platz. Für diesen Erfolg habe er sich in den vergangenen Wochen mehr als sonst mit der Mathematik beschäftigt, erzählt der Burgdorfer, der unter anderem die Aufgaben der Vorjahre zu Hause löste. Freiwillig, wie er hinzufügt. Nicht alle Mitschüler teilen Finns Begeisterung für Mathe: "Manche sticheln auch", berichtet er. Aber: "Ich habe schon im zweiten Kindergartenjahr gern gerechnet", hält er dagegen. Daran habe sich bis heute nichts geändert: "Auch in der Grundschule war ich in der Mathe-AG und habe an der Olympiade teilgenommen, am Gymnasium geht es weiter." Die Mathematik sei eine ziemlich exakte Sache, bei der es zwar mehrere Strategien, aber nur ein richtiges Ergebnis gebe. "Das hilft bei der Selbstkontrolle", sagt Finn, der zudem zweimal wöchentlich Handball und Volleyball trainiert. Wenn im Sportunterricht eine Ballsportart auf dem Stundenplan stehe, gefalle ihm dieses Fach gut - fast ebenso gut wie Mathe.

Für das nächste Jahr strebe er den Bundesentscheid an: "Da bekommt Niedersachsen nur 35 Plätze", weiß Finn und nimmt die Herausforderung gern an.

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