Burgdorf. In den Kirchen St. Pankratius, St. Paulus und St. Nikolaus gibt es Texte und Musik bei Kerzenschein unter dem Motto „Zünde eine Kerze an für die Hoffnung“. Bei dieser besinnlichen Stunde soll anlässlich des Gedenktages auch einmal Hoffnung und Zuversicht vermittelt werden, ohne jedoch die Notwendigkeit der Durchsetzung von Menschenrechten weltweit außer Acht zu lassen, schreibt Amnesty-Sprecherin Erika Büchse. Die Menschenrechtsorganisation besteht 50 Jahre, die Burgdorfer Gruppe engagiert sich seit 35 Jahren für Menschen, die nicht nur in Unfreiheit leben, sondern oft auch gefoltert werden.
Zeitgleich sollen am Sonnabend, 10. Dezember, um 17 Uhr in der Pankratius- und der Pauluskirche die Kerzen angezündet werden. Matthias Schorr (Violine) und Michael Chalamov (Klavier) bestreiten in der Kirche am Spittaplatz, Der Kleine Chor unter Leitung von Ilsabe Bartels-Kohl in der Südstadt-Kirche das musikalische Programm. Die Texte werden von Pastor Michael Schulze und Manfred Lenau beziehungsweise von Pastorin Annette Charbonnier und Eberhardt Rumpf vorgetragen. Auszüge aus einer Erklärung des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo gehören genauso dazu wie Texte von Hanns Dieter Hüsch, Heinrich Heine und Astrid Lindgren.
In den evangelischen wie in der katholischen St.-Nikolaus-Kirche soll einen Tag später am Sonntag, 11. Dezember, 17 Uhr, zudem ein Bericht der Lörracher Amnesty-Gruppe über die schönsten Erfolge ihrer Arbeit verlesen werden. Das ähnliche, aber in Verbindung mit einer Andacht etwas anders aufgebaute Programm in der Nikolauskirche steht unter der Leitung von Petra Schulte, die zusammen mit Stefan Marx und Werner Sanojca die Texte liest. Die musikalische Begleitung übernehmen dort Eberhardt Scholz (Querflöte) und Bernhard Schulte (Gitarre).
Norbert Korte
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