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An fünf Stellen kracht es häufig

Burgdorf An fünf Stellen kracht es häufig

Im Stadtgebiet Burgdorf hat die Polizei fünf Unfallschwerpunkte ausgemacht. Erstmals gehört die Einmündung der Kreisstraße 119 in die Landesstraße 383 nordwestlich von Schillerslage dazu. In der nächsten Woche wird die Straßenmeisterei dort die Beschilderung ändern. Das hat die Unfallkommission beschlossen.

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Erstmals gehört die Einmündung der Kreisstraße 119 in die Landesstraße 383 nordwestlich von Schillerslage zu den Unfallschwerpunkten in Burgdorf.

Quelle: Martin Lauber

Burgdorf. In dem Einmündungsbereich, wenige Meter nördlich der Auffahrt zur B 3, haben sich laut Polizeiinspektion in den Jahren 2012 bis 2014 acht Unfälle mit zwei Schwer- und neun Leichtverletzten ereignet. „Unfallursache waren ausschließlich Vorfahrtverletzungen beim Einbiegen von der K 119 auf die vorfahrtberechtigte L 383“, sagt Polizeihauptkommissar Carsten Bertram. Die Straßenmeisterei wird das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ an der K 119 gegen ein Stoppschild austauschen. Zusätzlich werde eine Haltelinie aufgetragen. „Danach werden wir schauen, ob sich die Fahrer an die neuen Regeln halten“, kündigt Bertram an. Des Weiteren soll öfter die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der L 383 kontrolliert werden.

Von einem Unfallschwerpunkt spricht man laut Bertram, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist: Es ereigneten sich in einem Zeitraum von drei Jahren mindestens fünf gleichartige Unfälle, zum Beispiel bei Nässe oder nachts, pro Jahr. Kriterium zwei und drei: Es gab mehr als fünf Unfälle mit leichter Verletzten oder drei Unfälle mit Schwerverletzten innerhalb von drei Jahren.

Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet sind seit Jahren:

Kreuzung Vor dem Celler Tor/Gartenstraße/Im Langen Mühlenfeld: Allerdings sieht die Unfallkommission dort laut Bertram keine verkehrstechnischen Verbesserungsmöglichkeiten mehr: Es sei alles getan.

Kreuzung B 443/K 112 am westlichen Fuß der Hochbrücke: Der Bereich wurde 2014 saniert. Deshalb sind dort vorerst keine weiteren Maßnahmen geplant.

Kreuzung Immenser Landstraße (L 412)/Steinwedeler Straße (K 123): Um diesen Knoten zu entschärfen, ist laut Bertram der Bau eines Kreisels angedacht. Solch ein Vorhaben lasse sich aber nur langfristig umsetzen.

Kreuzung Immenser Landstraße/Berliner Ring/Ostlandring: Um diesen Gefahrenbereich - dort ereigneten sich allein 2014 drei Unfälle mit zwei Verletzten - zu entschärfen, gibt es laut Bertram bereits konkrete Planungen. „Wir wollen die Ampelphasen so ändern, dass die Fahrzeuge vom Ostlandring und vom Berliner Ring nicht mehr gleichzeitig in die Kreuzung hineinfahren können“, sagt Bertram. Denn die Unfälle ereigneten sich ausschließlich beim Linksabbiegen.

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