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Streifzug durch die Kriminalgeschichte

Burgdorf Streifzug durch die Kriminalgeschichte

Bei der letzten öffentlichen Stadtführung in diesem Jahr berichtet Angelika Bode über Verbrechen, die Burgdorf bewegten. Unter dem Titel "Hinter Schloss und Riegel" geht es am Sonntag, 10. September, beispielsweise zum Pfarrwitwenhaus, zum Schloss und zum Amtsgericht.

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Im Burgdorfer Schloss (Hintergrund) befand sich einst eine Folterkammer. Stadtführerin Angelika Bode (Mitte) erläutert den Teilnehmern der Führung das gnadenlose Justizsystem früherer Jahrhunderte.

Quelle: privat

Burgdorf. Der Streifzug durch Burgdorfs Kriminalgeschichte beginnt um 14 Uhr am Brunnen auf dem Spittaplatz. Am Schloss wird Stadtführerin Bode frühere Jahrhunderte heraufbeschwören. Sie berichtet von Menschen, die schon wegen eines Bagatelldelikts in die gnadenlosen Mühlen der Justiz gerieten. Leugnete der Angeklagte, stand ihm im Schloss eine schmerzhafte Begegnung mit dem Scharfrichter und dessen Folterkammer bevor.

Einer der spektakulärsten Kriminalfälle spielte im Pfarrwitwenhaus. Dort ermordete am 13. September 1845 ein Schlachtermeister einen Verwandten, der viel Geld mit sich führte. Seine Leiche vergrub er vor den Toren der Stadt. Allerdings scharrten Hunde den Leichnam wieder aus. Der Schlachtermeister, der mit dem Geld des Verwandten seine Schulden tilgen wollte, wurde des Mordes überführt und hingerichtet.

Eine Straftat aus jüngerer Zeit ereignete sich in der einstigen Stadtsparkassenfiliale in der Straße Vor dem Celler Tor. Der damalige Student und spätere Schauspieler Burkhard Driest überfiel die Bank 1965 in Wildwestmanier und erbeutet einen namhaften Geldbetrag. Allerdings wurde Driest gefasst und landete für mehrere Jahre hinter Schloss und Riegel.

Info: Wer sich der Führung am Sonntag, 10. September, von 14 bis etwa 16 Uhr anschließen möchte, kann sich in der VVV-Geschäftsstelle an der Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862, eine Teilnahmekarte für drei Euro besorgen.

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