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Stinktier im Bahnhofsviertel gesichtet

Burgdorf Stinktier im Bahnhofsviertel gesichtet

Stinktier-Alarm in der Nähe des Bahnhofs. Anwohner haben dort ein Stinktier gesichtet. Die Polizei konnte das Raubtier bislang nicht einfangen.

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Das Stinktier besitzt Analdrüsen, die ein streng riechendes Sekret absondern, das bis zu sechs Meter weit verspritzt werden kann.

Burgdorf. Wenn es in diesen Tagen auf der Innenstadtseite des Bahnhofs nicht ganz so lecker duftet, dürfte das also eine tierische Ursache haben. Wie die Polizei erst am Sonntag mitteilte, sei das Stinktier bereits seit Donnerstag vergangener Woche an der Wilhelmstraße von mehreren Anwohnern wiederholt gesichtet worden sein.

Ein Anwohner rief die Polizei zuhilfe. Mit der Kamera gelang ihm sogar ein Schnappschuss. Sachkundige Mitarbeiter des Tierheims identifizierten das abgelichtete Tier zweifelsfrei als Stinktier. Eine Streifenwagenbesatzung, die sich an Ort und Stelle einmal umsah, konnte nichts entdecken, teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Ebensowenig liegt der Polizei bislang eine Vermisstenanzeige des Besitzers vor.

Die Polizei bittet jeden, dem das Stinktier begegnet, umgehend um Mitteilung unter Telefon (05136) 88 61 41 15. Für das Einfangen des Tiers ist die Feuerwehr zuständig, die über eine entsprechende Ausrüstung verfügt.

Stinktiere sind Raubtiere. Sie besitzen ein kontrastreiches Fell. Die Grundfarbe ist schwarz oder dunkelbraun, das Gesicht, der Rumpf und auch der Schwanz sind mit weißen Streifen oder Flecken versehen. Der Rumpf ist langgestreckt und eher schlank. Die Beine sind verhältnismäßig kurz. Insbesondere die Vorderpfoten sind mit langen, gebogenen Krallen ausgestattet, die hervorragend zum Graben geeignet sind. Der Schwanz ist bei allen amerikanischen Arten buschig, bei den südostasiatischen Stinkdachsen jedoch nur sehr kurz ausgebildet. Die Schnauze ist bei den meisten Arten langgestreckt, Augen und Ohren sind relativ klein.

Ein charakteristisches Merkmal für alle Vertreter der Stinktiere sind die Analdrüsen, die ein streng riechendes Sekret absondern, das die Tiere bis zu sechs Meter weit verspritzten können. Diese Drüsen sind bei ihnen im Vergleich zu anderen Raubtieren stark vergrößert.

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Von Redakteur Joachim Dege

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