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Anwohner wollen bei Integration helfen

Burgdorf Anwohner wollen bei Integration helfen

Auf dem Acker neben der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ)hat ein Bauunternehmen mit den Bodenarbeiten für die dort geplante Sammelunterkunft für bis zu 150 Flüchtlinge begonnen. Am Donnerstagabend trafen sich Anwohner, um auszuloten, wie sie die neuen Nachbarn integrieren können.

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Ein Bauunternehmen hat mit dem vorbereitenden Erdarbeiten begonnen. Auf dem Baugrund neben der Feuerwehr soll eine Flüchtlingsunterkunft entstehen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Am 10. März erst hatte die Stadtspitze die Anwohner über die Pläne für die Flüchtlingsunterkunft neben der Feuerwehr informiert. Bauherrin ist die Region Hannover. Bereits in der vergangenen Woche legte das Straßenbauunternehmen Degenhardt im Auftrag der Stadt eine 105 000 Euro teure Baustraße an. Auf dieser fahren Lastwagen seit acht Tagen vom Baugrund abgetragenes Erdreich ab.

Mit den Erdarbeiten ist das Landschafts- und Gartenbauunternehmen Jörg Heller beauftragt. Laut Bauleiter Zoran Milijasevic, der die Arbeiten auf dem durchnässten Baugrund als schwierig bezeichnet, kommen täglich Schaulustige vorbei. Die verfolgten die Arbeiten und erkundigten sich, was auf dem noch nicht eingezäunten Gelände geschieht. Milijasevic schätzt, dass die Erdarbeiten „noch zwei, drei Wochen“ in Anspruch nehmen werden. Anfang nächster Woche wollten die Rohbauer bereits das erste Gebäude in Angriff nehmen.

Die ersten Menschen sollen dort Ende Oktober, Anfang November einziehen, verriet Renate Feldmann von der Sozialabteilung der Stadt Anwohnern bei einem Treffen am Donnerstagabend in der Feuerwehrwache. Noch im März hatte die Stadt den September als Einzugstermin genannt. Anwohner hatten deshalb erwogen, für die neuen Nachbarn ein Willkommensfest im Freien zu organisieren. Daraus wird nichts. Zum Grund der Verzögerung wollte sich die Stadt nicht äußern.

Susanne Katzberg aus dem Sorgenser Grundweg hatte alle Nachbarn im weiten Umkreis sowie Mitarbeiter der Sozialabteilung zu dem Treffen bei der Feuerwehr eingeladen. 19 kamen. Diese hätten erkennen lassen, dass sie sich „bei der Integration der neuen Nachbarn einbringen wollen“, bilanzierte Katzmann.

Denkbar seien Sprachunterricht, Freizeitangebote, Musik, Kinderbetreuung oder Gärtnern. Man müsse flexibel reagieren. Es habe Einigkeit darüber geherrscht, dass man zunächst einmal abwarten wolle, welche Menschen mit welchen Bedürfnissen kämen. „Die Stadt ist zuständig für die Pflicht. Wir Bürger übernehmen ehrenamtlich die Kür“, sagte Katzmann.

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