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Smileys brauchen neue Akkus

Burgdorf Smileys brauchen neue Akkus

Rote, traurige Gesichter für zu schnelle Autofahrer, grüne, fröhliche Smileys für jene, die sich auf der Sprengelstraße an das Tempolimit von 30 Stundenkilometern halten: Seit mehr als einem Jahr leuchten zwei von der Dorfgemeinschaft gekaufte Tafeln auf, wenn Autofahrer die Ortsmitte passieren.

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Arnd Reupke tauscht mehrfach die Woche die Akkus.

Quelle: Bismark

Schillerslage. Seinerzeit hatten die Schillerslager die etwa 6000 Euro an Spenden gesammelt, bei fast jedem Dorffest standen die entsprechenden Dosen bereit. Darin fanden sich letztlich 450 Euro, weiter Großspenden gab es von zwei Firmen und drei Familien. Nun müssen die Einwohner möglicherweise bald die nächste Sammlung starten – für die Akkus. Denn diese zeigen erste Ermüdungserscheinungen, wie Arnd Reupke sagt. Der Landwirt zählt nicht nur zu den Sponsoren, sondern er tauscht seit dem Start die Akkus auch aus, wenn sie leer sind. „Inzwischen muss ich das mehrfach in der Woche machen“, sagt er. Dies hänge schlicht mit der Lebensdauer zusammen, nicht zwingend damit, dass die Smileys etwa 47 000 Fahrzeuge im Monat oft aufleuchten. Immerhin, sagen Reupke und Initiator Mario Gawlik übereinstimmend, zeigen die Tafeln eine Wirkung: „Wir merken sofort, dass sie bei einem leeren Akku ausgeschaltet sind“, sagt Reupke. „Dann fahren die Autos gleich wieder schneller durchs Dorf.“

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