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Auch die Dachtmisser klagen über Straßenschäden

Burgdorf Auch die Dachtmisser klagen über Straßenschäden

Nach den Sorgensern beklagen sich jetzt auch die Dachtmisser über den aus ihrer Sicht erbärmlichen Zustand ihrer Ortsdurchfahrt.

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Schlaglöcher in der Fahrbahn der Ortsdurchfahrt Dachtmissen.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Mehr noch: Dass die Landesstraßenbaubehörde die ursprünglich für 2016 in Aussicht gestellte Sanierung der Salzstraße um ein Jahr verschieben wolle, stelle einen Wortbruch dar, moniert Einwohner Rainer Hübbe. Hübbe ist schwer verärgert. Nicht minder sein Ortsvorsteher Jörg Neitzel, der den CDU-Fraktionschef im Rat der Stadt, Mirco Zschoch, bat, sich von der Situation ein Bild zu machen und gegebenenfalls ins Zeug zu legen für die Interessen der Dachtmisser. Hübbe wurmt, dass sich der Geschäftsbereich Hannover der Landesstraßenbaubehörde nicht an einmal gemachte Zusagen halte. Als im vergangenen Winter die Salzstraße schon einmal so viele Schäden aufwies, dass dort aus Gründen der Verkehrssicherheit Tempo 30 angeordnet werden musste, und die Straßenmeisterei dann mit Kalt-asphalt die tiefsten Löcher stopfte, nahm Hübbe mit der Landesstraßenbaubehörde Kontakt auf.

Behördenleiter Friedhelm Fischer, so behauptet der Dachtmisser, habe zugesagt, dass die Ortsdurchfahrt nach dem Ende der Bauarbeiten an der B 188 im Frühjahr 2016 folgen solle. Jetzt aber erfahre er aus der Zeitung, dass das alles nicht mehr gelten und die Sanierung erst 2017 erfolgen solle.

Tatsächlich ist die Asphaltdecke der Fahrbahn an vielen Stellen gerissen, sodass dort Feuchtigkeit eindringen und die Deckschicht dann bei Frost aufplatzen lassen kann. Was an einigen Stellen auch bereits geschehen ist, etwa in der scharfen Rechtskurve im Dorf in Fahrtrichtung Burgdorf. In einem so schlimmen Zustand wie die Hauptstraße in Sorgensen indes ist die Salzstraße bei Weitem noch nicht. Zschoch, der es nicht für vertretbar hält, dass die Straßenmeisterei mit der Sanierung noch bis 2017 zuwartet, nahm vorsorglich Kontakt mit seinem Parteifreund und Landtagsabgeordneten Hans-Joachim Deneke-Jöhrens auf. „Er hakt bei der Landesstraßenbaubehörde nach“, ließ Zschoch nach einem Telefonat mit dem Abgeordneten wissen.

Sorgensens Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger fühlt sich derweil missverstanden und zu Unrecht kritisiert im Dorf. Er stellt klar, dass er keineswegs für eine Totalsperrung der Hauptstraße während der Straßensanierung und somit für eine langfristige Umleitung des Verkehrs durch Wohngebiete plädiert habe. Vielmehr habe sich sein Vorschlag auf die Ausbesserungsarbeiten bezogen, sodass die Hauptstraße höchstens einen Tag lang gesperrt werden müsste.

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