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Immenser Landstraße: Linksrum statt im Kreis

Burgdorf Immenser Landstraße: Linksrum statt im Kreis

Auch ein zweiter von der Stadt beauftragter Gutachter ist nun der Auffassung, dass ein Kreisel den Verkehr an der zeitweise überlasteten Kreuzung Immenser Landstraße/Ostlandring/Berliner Ring nicht im Fluss zu halten vermag. Linksabbiegespuren seien das Mittel der Wahl, sagte der Fachmann.

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Die Stadt muss den Kreuzungsknotenpunkt Immenser Landstraße/Ostlandring/Berliner Ring umbauen, damit der Verkehr dort auch in Zukunft rollt.

Quelle: Holger Schilke

Burgdorf. Unstrittig ist, dass an der Kreuzung baulich etwas geschehen muss, damit der Verkehr auch in der Zukunft rollt und keine Staus entstehen. Die Zahl der Schüler an der BBS steigt voraussichtlich um 600. Dazu kommt über kurz oder lang das Neubaugebiet im Osten der Leipziger Straße, das weitere Verkehrsströme zur Folge haben wird. Die Verkehrspolitiker im Rat liebäugeln daher mit einem Kreisel. Den aber halten Fachleute für wenig hilfreich.

Ein erster von der Stadt beauftragter Gutachter hatte auf Grundlage umfangreicher Verkehrszählungen im vergangenen Herbst Lösungsszenarien auf deren Wirksamkeit abgeklopft mit dem Ergebnis, dass die Stadt gut beraten sei, Linksabbiegespuren zu bauen. Weil die Stadt an der Aussage zweifelte, beauftragte sie ein zweites Gutachten. Doch auch die Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) schreibt dem Rat nun ins Stammbuch: Das leistungsfähigste Instrument zur Abwicklung des Verkehrs auf der Kreuzung seien Linksabbiegespuren, sagte PGV-Geschäftsführer Dankmar Alrutz in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses des Rates unter Berufung auf die vorliegenden Verkehrsdaten.

Laut Tiefbauamtschef Rainer Herbst ist damit das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die PGV solle die Situation an dem Knotenpunkt auch selbst noch einmal ganz genau untersuchen und dann eine Antwort geben auf die Frage: Kreisel ja oder nein. Erst dann könne man den Ausbau der Kreuzung planen.

Um die Verkehrssicherheit auf dem Berliner Ring aufrecht zu erhalten, schlägt die PGV mehrere Maßnamen vor: Die kleinen Verkehrsinseln vor dem Grundschulneubau und dem Gymnasium sollen miteinander verbunden werden, um Wendemanöver von Eltern zu verhindern, die ihre Kinder zur Schule bringen. Am Dürerplatz soll dafür als Wendemöglichkeit ein überfahrbarer Minikreisel gebaut werden, um so den Hol- und Bringverkehr zu bewältigen. Von diesem Kreisel soll es auch eine Zufahrt auch aufs BBS-Gelände geben.

Auch der Radverkehr auf dem Berliner Ring soll so sicher gemacht werden, wie es die Straßenverkehrsordnung verlangt. Die PGV schlägt unter anderem einen zwei Meter breiten Radweg auf der Nordseite (Paulus-Kirche/Südstadt-Bisto) vor und den Bau eines Radwegs auf der Südseite (Tankstelle) bis zur Immenser Landstraße. Dazu sollen Radler an Einmündung Scharlemannstraße Vorfahrt bekommen. Außerdem soll die Tempo-30-Zone künftig vor der Einmündung enden.

Die Kosten für das Gesamtpaket schätzt die Stadtverwaltung auf 1,5 Millionen Euro.

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Die Stadt muss den Kreuzungsknotenpunkt Immenser Landstraße/Ostlandring/Berliner Ring umbauen, damit der Verkehr dort auch in Zukunft rollt.

Quelle: Holger Schilke
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