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Mehr Geld für die Ratsmitglieder

Burgdorf Mehr Geld für die Ratsmitglieder

Die Mitglieder des neu gewählten Rats sollen eine höhere Aufwandsentschädigung erhalten. Das gilt sowohl für die Monatspauschale als auch fürs Sitzungsgeld. Die neue Satzung soll ab 1. November 2016 gelten. Zuletzt waren die Entschädigungen 2006 angehoben worden.

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Der Rat der Stadt tagt in der Regel im  Burgdorfer Schloss. Die Mitglieder des Gremiums sollen künftig für jede Sitzung eine Entschädigung von 20 Euro erhalten.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat der Änderung der Entschädigungssatzung für die Kommunalpolitiker am Dienstagabend in seiner nicht öffentlichen Sitzung zugestimmt. Am Donnerstagabend gibt der alte Rat in seiner letzten Sitzung ab 18 Uhr sein Votum dazu ab.

„Im Vorfeld haben wir überlegt, ob der alte Rat diese Entscheidung noch treffen sollte“, sagt Bürgermeister Alfred Baxmann. Man habe sich aber dafür entschieden, um das neue Gremium zu entlasten.

2015 summierten sich die Aufwandsentschädigungen der Ratsmitglieder auf 123 478 Euro. Künftig rechnet die Stadt mit 160 000 Euro im Jahr. Das liegt an der Anhebung der Entschädigungen, aber auch daran, dass der künftige Rat 35 Mitglieder – derzeit sind es 32 – und sieben Fraktionen haben wird.

Ab 1. November sollen Ratsmitglieder eine monatliche Pauschale von 120 Euro (bislang 100) erhalten. Für jede Sitzung werden Rats- und Ortsrats- sowie beratende Mitglieder künftig mit 20 statt 15 Euro entschädigt. Die Monatspauschale für Fraktionsvorsitzende, den ersten stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeister sowie die weiteren Vertreter steigt jeweils um 20 Euro auf 160, 230 und 200 Euro.

Kein Geld gibt es mehr, wenn Ratsmitglieder private PCs, Laptops und Tablets nutzen. Denn ihnen werden dienstliche iPads für die Nutzung des Ratsinformationssystems ausgehändigt. Ziel der Stadt ist eine papierarme Verwaltung.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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