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Mit Kahlschlag gegen Flachmänner

Burgdorf Mit Kahlschlag gegen Flachmänner

Gewollter Kahlschlag: Die Hecke am Gleis Richtung Burgdorf und damit eine der Dreckecken am Bahnhof Ehlershausen ist weg. Horst Dehnhard, der sich mit Dieter Vogelsang seit Jahren darum bemüht, Sauberkeit und Erscheinungsbild des Bahnhofes zu verbessern, ist fast zufrieden.

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Die Bahn hat die Hecke am Bahnsteig Richtung Lehrte radikal gestutzt. Nun kann sich dort kein Unrat mehr sammeln.n

Quelle: Sandra Köhler

Ehlershausen. Die Büsche und Hecke an der Westseite waren Dehnhard schon lange ein Dorn im Auge gewesen. "An einer Ecke waren in ihr sogar Lebensmittelreste, die die Ratten anzogen. Wenn jetzt jemand etwas wegwirft, liegt es offen zu Tage", sagt der Ehlershäuser: "Ich hoffe, dass dann andere Wartende sagen: 'He, das gehört sich so aber nicht, heben Sie das wieder auf und bringen Sie es in den Müllsammler.'"

Auf dem Bahnsteig sind zwei Müllbehälter installiert, einer im vorderen, einen im hinteren Bereich. Für manch einen scheint der Weg trotzdem noch zu weit. Wie man an der Ecke hinter der Mauer zum Bahnübergang erkennen kann. Dort sammeln sich Kaffeebecher, Wodkaflaschen und Zigarettenkippen. Letztere finden sich auf dem Bahnhofsgelände überall. Das sei besonders ärgerlich, findet Dehnhard. Denn - ganz abgesehen davon, dass der Bahnhof Ehlershausen rauchfrei sein soll -  Überreste der Rauchwaren blieben unter den Schuhsohlen hängen. "Dann tritt man die ins Auto, in die S-Bahn oder sogar mit in die Wohnung. Das muss doch nicht sein", appelliert Dehnhard an die Vernunft der Menschen.

Für die Bahn ist das Müllproblem übrigens nicht maßgeblicher Grund für den radikalen Rückschnitt des Buschwerks gewesen. Sondern einerseits die nötige Erkennbarkeit der Signalanlage für die Lokführer der einfahrenden Züge. Andererseits die Anregung seitens Bürgern, wie DB-Sprecher Egbert Meyer-Lovis sagt: "Die haben uns mitgeteilt, dass die Zuwegung hier eng und unangenehm sei. Daraufhin haben wir gehandelt."

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Von Sandra Köhler

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