Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Eine Stadt mit vielen Lieblingsorten

Burgdorf Eine Stadt mit vielen Lieblingsorten

Burgdorf ist offenbar eine liebenswerte Stadt mit zahlreichen Lieblingsorten. In der neuen Ausstellung in der KulturWerkStadt verraten 32 bekannte und nicht ganz so bekannte Bürger, welches ihr Lieblingsort in Burgdorf ist.

Voriger Artikel
Premiere: Folktrain fährt im StadtHaus ein
Nächster Artikel
Ein Tête-à-Tête mit achtundachzig Tasten

VVV-Fotograf Joachim Lührs und der von ihm an seinem Lieblingsort, dem Café Marie Luise, abgelichtete Burgdorfer Barde Daniel Fernholz.

Quelle: Sandra Köhler

Burgdorf. Lauschige Ecken im Stadtpark und gemütliche Cafés, der Aktivpark am Schloss und das Rathaus, der Trimm-Dich-Pfad im Burgdorfer Holz und das Kino Neue Schauburg: So verschieden die Menschen, so verschieden sind ihre Lieblingsplätze. "Ein Lieblingsort hat auch immer etwas mit dem Gefühl von Verwurzeltsein und Heimat zu tun", sagte Bürgermeister Alfred Baxmann bei der Vernissage am Sonnabendnachmittag.

Der seit 25 Jahren in Ehlershausen lebende Musiker Daniel Fernholz hat es in seiner Hymne, die er frühmorgens um vier am Tag der Vernissage vollendete, so formuliert: "Ich fühl mich wohl in dieser kleinen Stadt, die wirklich einiges zu bieten hat. Hier gibt es so manchen Lieblingsplatz. Hier kriegst'e mich nicht weg ums Verrecken. Wenn du auf Wolke sieben schwebst, liegst's vielleicht daran, dass du in Burgdorf lebst."

"Burgdorf hat so viele schöne Ecken, das reicht auch noch für eine zweite Ausstellung", ist VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich überzeugt. "Beim Fotografieren habe ich viele tolle Stellen gesehen, die ich noch nicht kannte", erzählt Fotograf Joachim Lührs. So kann ein Besuch der Schau durchaus auch für Alteingesessene interessant sein und Anregungen für Ausflüge geben. Wer sich die Zeit nimmt, die Tafeln genau zu betrachten, erfährt mehr darüber, warum die 32 Burgdorfer gerade diesen Lieblingsplatz ausgewählt haben.

Und das, mutmaßte der Bürgermeister, sei sicher nicht immer nur aus spontaner Eingebung geschehen. Wenn Ratsfrau Christa Weilert-Penk den Aktivpark wähle und Birgit Meinig das Waldbad in Ramlingen, dann rückten sie damit auch die Projekte in den Vordergrund. Ihm selbst sei spontan die Gaststätte Riff eingefallen, in der Gero von Oettingen nun zu sehen ist: "Aber dann habe ich überlegt, dass ich mich besser nicht auf ein Geschäft festlegen sollte." Genauso wie es wohl undenkbar sei, das der ehemalige Ortsbürgermeister Manfred Dunker etwa den idyllischen Backhausplatz in Otze wählen könne: "Der muss schon in Schillerslage sein."

Hinter jedem Foto steckt eine Geschichte

Besonders spannend, sagt Fotograf Joachim Lührs, der alle Burgdorfer an ihrem Lieblingsort in Szene gesetzt hat, sei der Termin mit  Ursula von der Leyen gewesen. Sie fuhr mit zwei gepanzerten Autos und Begleitschutz an der St.-Pankratius-Kirche vor. "Meine Ausrüstung wurde genauso kontrolliert wie die Kirche", erinnert sich Lührs: "Ich hatte eine Viertelstunde, dann musste das Foto im Kasten sein." Eigentlich wollte er die Bundesverteidigungsministerin vor der Kirche ablichten." Aber das Wetter war zu schlecht, das wollte ich ihr nicht zumuten." Also entschied er sich kurz vor dem Termin umzudisponieren, fuhr noch einmal nach Hause und bereitete Sets an drei Stellen in der Kirche vor. Ohnehin, das Wetter: Da zahlreiche Burgdorfer ihre Lieblingsplätze in der offenen Natur haben, das Wetter in der ihm zur Verfügung stehenden Zeit von Herbst bis Frühjahr  eher schlecht war, sei die Terminabspache selbst die größte Herausforderung gewesen.

doc6utonpddu3k123xljabs

Fotostrecke Burgdorf: Eine Stadt mit vielen Lieblingsorten

Zur Bildergalerie

Von Sandra Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x6m57eddn9199ysydir
Viel Zulauf bei Kli-Kla-Klamotti

Fotostrecke Burgdorf: Viel Zulauf bei Kli-Kla-Klamotti