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Ausstellung über die Zeit des Ersten Weltkriegs

Burgdorf Ausstellung über die Zeit des Ersten Weltkriegs

Die Ausstellung über die Zeit des Ersten Weltkriegs in Burgdorf kommt nicht nur bei Einwohnern gut an, sondern lockt auch auswärtige Besucher ins Stadtmuseum. Eine Woche vor Ausstellungsende zieht Projektleiter Horst Regenthal ein positives Fazit.

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Silke Mählenhoff betrachtet die Uniform eines revolutionären Marinesoldaten mit roter Armbinde
 und roter Flagge.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Burgdorf. „Die Ausstellung ist gut gelaufen und hatte eine gute Resonanz“, sagt Regenthal. „Es ist von der Besucherzahl sicherlich eine der herausragenden Ausstellungen“, sagt VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich. Der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein (VVV) ist Veranstalter der Dokumentation im Stadtmuseum. Die genauen Zahlen müsse der VVV noch auswerten, so Bleich. Sowohl er als auch Regenthal heben hervor, dass sich nicht nur Burgdorfer für die Exponate interessieren.

Am Sonnabend hatte zum Beispiel Jana Laura Heidemann aus Göttingen das Stadtmuseum besucht. „Ich finde die Ausstellung schön aufgemacht und einladend“, sagte die 25-Jährige. „Es ist beeindruckend, wie viele Erinnerungsstücke an den Ersten Weltkrieg es noch immer gibt“, stellte die frühere Burgdorferin Silke Mählenhoff fest, die heute in Lübeck lebt. Zum Teil hätten die Exponate einen Bezug zu Familien, die heute noch in Burgdorf existierten. Mählenhoff will demnächst in Frankreich an der Somme Urlaub machen. „Da ist der Besuch dieser Ausstellung eine gute Vorbereitung.“

Auch im Gästebuch des Museums sind lobende Worte nachzulesen. „Die beste Ausstellung, an die ich mich in diesem Hause erinnern kann“, hat zum Beispiel eine Besucherin geschrieben. „Es ist eine hervorragende Darstellung des Themas“, notierte ein Ehepaar aus Ilten.

Zum Erfolg der Ausstellung haben nach Regenthals Ansicht auch die vielen Leihgaben beigetragen. „Die Funkgeräte aus dem Ersten Weltkrieg sind extra aus Potsdam hergebracht worden.“ Aber auch andere Raritäten wie die Gasmaske für Pferde können sich die Besucher anschauen. „Der Kavalleriesoldat auf dem Pferd ist der absolute Blickfang“, sagt Regenthal.

Wer bislang noch nicht die Zeit gefunden hat, im Stadtmuseum an der Schmiedestraße die Ausstellung „Kaiser, Krieg, Revolution - Burgdorf und der Erste Weltkrieg“ zu besuchen, hat dazu am nächsten Wochenende, 15. und 16. August, 14 bis 17 Uhr, die letzte Gelegenheit. Der Eintritt ist frei.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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