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Autofahrer müssen in Heeßel mit Behinderungen rechnen

Ortsdurchfahrt wird umgebaut Autofahrer müssen in Heeßel mit Behinderungen rechnen

In Heeßel müssen sich die Autofahrer in den nächsten Wochen auf Verkehrsbehinderungen einstellen: Am Montag soll der Umbau der früheren Bundesstraße 188 in eine verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt beginnen. Diese Pläne hatten im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt.

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Die Ortsdurchfahrt in Heeßel wird umgebaut.

Quelle: Norbert Korte

Heeßel. Für Kosten von rund 150 .000 Euro plant die Region Hannover nicht nur mehrere Einengungen der Fahrbahn, die den auch nach Herabstufung zur Kreisstraße noch immer zügig durch den Ort rollenden Verkehr bremsen sollen. Auf der Südseite soll als Angebot für Radfahrer auch ein Radfahrstreifen ausgewiesen werden. Außerdem werden die Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut und Parkplätze vor dem Feuerwehrhaus angelegt.

Bei einer von mehr als 100 Teilnehmern besuchten Einwohnerversammlung im vergangenen September waren die Pläne, die punktuell auch Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Tempo 30 vorsehen, auf ein geteiltes Echo gestoßen. Vielen gingen die geplanten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung nicht weit genug. Auf der anderen Seite hatten vor allem Landwirte geklagt, dass bei Fahrbahnbreiten von teilweise nur noch 6,20 Meter das Durchkommen mit großen Erntemaschinen schwierig werde. AmFreitagvormittag war ein Fahrversuch mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen geplant gewesen, nachdem ein Vermessungsbüro zuvor die Stellen, an denen die Straße verengt werden soll, ausgemessen und mit roten Linien auf der Fahrbahn markiert hatte.

Landwirt Ottfried Thieleking war allerdings ohne Trecker und Wagen zu dem Ortstermin mit Manfred Voß von der zuständigen Straßenmeisterei in Burgwedel gekommen. „Das sehe ich so, dass das nicht funktioniert“, lautete sein Urteil zur geplanten Einengung an der Bushaltestelle vor dem Gasthaus. Die Bauarbeiten sollen am Montag beginnen und voraussichtlich bis 16. September dauern. Dabei muss die K 112 zeitweise halbseitig gesperrt werden. Der Autoverkehr soll entweder per Lichtzeichenanlage oder mit einer Vorrangreglung an der jeweiligen Baustelle vorbeigeführt werden. Für Radfahrer und Fußgänger ist ein Notweg geplant.

Norbert Korte

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