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Bauarbeiten in Kitas stocken

Otze/Schillerslage Bauarbeiten in Kitas stocken

Die Bauarbeiten für den Speiseraum der Kita Schillerslage und für die neue Krippe in Otze verzögern sich. In Schillerslage kann die Ganztagsbetreuung erst einen Monat später beginnen. Die neue Otzer Krippe wird ihren Betrieb nicht vor 2016 aufnehmen.

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Aus statischen Gründen muss in Otze (links) das Dach während der Sanierung abgestützt werden. Manfred Dunker schaut sich die Baustelle in der Kita Schillerslage an.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Sowohl der Schillerslager Ortsbürgermeister Manfred Dunker als auch sein Otzer Kollege Carl Hunze sind verärgert. „Seit Wochen ruht die Baustelle“, kritisiert Dunker. Die Kita im Dorf bekommt einen Speiseraum und eine neue Küche. Beides ist die Voraussetzung dafür, dass 25 Kinder künftig bis 15 Uhr betreut werden können. Noch endet der Kita-Tag in Schillerslage mittags.

Die Stadt hat die Eltern, die ihre Kinder für die Ganztagsbetreuung angemeldet haben, über die Verzögerung informiert: Statt wie geplant am 1. September wird die Ganztagsgruppe erst zum 1. Oktober starten.

Die Bauarbeiten verzögern sich, weil aus Brandschutzgründen eine zweite Tür nach außen einzubauen ist. Der neue Wanddurchbruch muss mit einer Stahlkonstruktion abgefangen werden. Diese ist laut Stadt seit gestern eingebaut, sodass die Handwerker jetzt „sukzessive den weiteren Innenausbau“ in Angriff nehmen könnten. Das sind Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation, Trockenbau-, Tischler-, Putz- und Fliesenarbeiten. „Zum Schluss wird die neue Einbauküche aufgestellt“, teilt die Stadt auf Anfrage mit.

Schwieriger ist die Lage in Otze: Dort wird in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus eine Krippe eingerichtet. Während der Abrissarbeiten im Inneren wurden unerwartete Schäden an der Fachwerkkonstruktion entdeckt. „Diese zusätzlich erforderliche Sanierung führt zu einer zeitlichen Verzögerung“, teilt Stadtsprecherin Eva-Maria Dobriloff mit. „Mit dem Bezug der Räume ist nicht vor Anfang 2016 zu rechnen.“

Der Einzugstermin wird laut Hunze das zweite Mal verschoben. „Vor einem Jahr sollte die Krippe schon den Betrieb aufnehmen, dann hieß es: am 15. Oktober 2015.“ Seiner Ansicht nach, hätte die Stadt die Bausubstanz vorher „sorgfältiger prüfen müssen“. Sofern möglich, sollen die Kinder der neuen Krippe laut Stadt von den für sie eingestellten Erziehern in der bestehenden Krippe betreut werden.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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