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Kiesteich soll ab 2023 wieder Badesee werden

Naherholungspläne für Burgdorf Kiesteich soll ab 2023 wieder Badesee werden

Für ein Naherholungsgebiet samt Wassersportanlagen am Cewe-Teich zwischen Burgdorf und Immensen hat der Bauausschuss des Burgdorfer Rats eine wichtige Weiche gestellt. Er hat einstimmig grünes Licht für die Aufstellung des Bebauungsplans „Kiessee Süd“ gegeben.

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Der Cewe-Teich ist zweigeteilt: Den östlichen Bereich säumen bereits wieder Bäume.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Burgdorf. Der Bebauungsplan, für den die Stadt auch den Flächennutzungsplan ändern muss, soll die Voraussetzungen schaffen, dass die Gustav Lehmann Mörtel-, Sand- und Kieswerke GmbH auf ihrem Betriebsgelände bis Ende 2022 eine Mischanlage zur Weiterverarbeitung des dort gewonnenen Sands betreiben kann, und dass im Anschluss, ab 2023, die acht Hektar große Fläche zu einem Freizeitgelände entwickelt werden kann. Ohne einen Bebauungsplan müsste der Cewe-Teich komplett renaturiert werden.

Heike Schäpelmann von der Planungsgruppe Lärchenberg erläuterte dem Ausschuss die Grundzüge des Bebauungsplans. Sie berichtete, dass sie bereits Kontakt zu Vereinen und den Feuerwehrtauchern aufgenommen habe. „Es besteht durchaus Interesse, dass künftige Freizeitgebiet zu nutzen. Doch festgelegen wollte sich niemand, weil der Zeitraum sehr lang ist.“ Deshalb gebe es noch kein definitives Konzept für das Freizeitgelände.

Der Geschäftsführer Burghart Lehmann-Rentsch hatte jahrelang geduldet, dass am Cewe-Teich gebadet werden konnte. Doch nach dem Himmelfahrtstag 2014 verhängte er ein striktes Bade- und Betretungsverbot. Das Areal wird seitdem von einem Wachdienst kontrolliert. Als Gründe für diesen Schritt nannte Lehmann-Rentsch damals die gewaltige Verunreinigung des Geländes, die hohen Vandalismusschäden an den Maschinen und die Sicherheit.

Er bedauerte selbst, dass er den beliebten Badesee der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stellen konnte. "Es ist einfach schön hier, aber nicht alle Besucher haben sich an die Spielregeln des Zusammenlebens gehalten“, sagte er. 

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Im Westen des Cewe-Teicha wird noch bis Ende 2022 Kies gefördert.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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