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2017 neuer Anlauf für Heeßeler Ortsrat

Burgdorf 2017 neuer Anlauf für Heeßeler Ortsrat

Die Befürworter eines eigenen Ortsrats für Heeßel halten an ihrem Ziel fest und wollen nach der Kommunalwahl einen neuen Anlauf wagen. Dieses Vorgehen haben sie mit dem im Rat vertretenen Fraktionen verabredet.

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Das Dorf Heeßel – mit Ahrbeck 1000 Einwohner groß – ist auf der Suche nach seiner Identität. Ein noch zu gründender Dorfverein soll diese in Zukunft stärken.

Quelle: Archiv (Schilke)

Burgdorf. Bis vorvergangene Woche hatten die Ortsratsbefürworter, zunächst tief frustriert über das knappe Scheitern ihrer Initiative in einer von Ortsvorsteher Heiko Reißer (CDU) durchgesetzten Abstimmung, nicht aufstecken und noch einmal alle Hebel in Bewegung setzen wollen. Sie verfassten ein Schreiben an alle Bewohner Heeßels und Ahrbecks, warben um Unterschriften, schrieben auch an Bürgermeister Alfred Baxmann, den sie um Unterstützung baten. Am vergangenen Freitag folgte dann ein Treffen mit den Ratsfraktionen, in dem sie erkennen mussten, dass die rechtlich vorgeschriebenen Fristen verstrichen sind und das Vorhaben vor der Wahl im Herbst keine Chance mehr hat, umgesetzt zu werden.
Gegenüber dem Anzeiger gestanden die Gebrüder Hartmut und Karsten Lübbe sowie Björn Sund und Burkhard Hußmann stellvertretend für das Unterstützerteam ihre Niederlage jetzt ein. Zugleich kündigten sie an, spätestens im nächsten Jahr einen neuen Anlauf wagen zu wollen. Denn 120 Unterstützerunterschriften seien schließlich ein „Erfolg“, sagte Sund.
Hußmann gestand ein, dass man in Unkenntnis der Regularien ungeschickt vorgegangen sei. Und Hartmut Lübbe kündigte zweierlei an: Man wünsche sich eine Bürgersprechstunde im 1000-Einwohner-Dorf, in der die Stadtverwaltung darüber informiert, was es zur Einrichtung eines Ortsrates braucht. Zudem soll ein Dorfverein gegründet werden, um über die Belange im Dorf im Gespräch zu bleiben und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. „Irgendwann muss es doch mal klappen“, sagte Hußmann.

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