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WGS geht mit 13 Kandidaten in die Ratswahl

Burgdorf WGS geht mit 13 Kandidaten in die Ratswahl

Mit 13 Kandidaten tritt die WGS zur Kommunalwahl am 11. September an. Das Ziel: Mindestens drei Ratssitze für die WGS holen. Dabei setzt die Wählergemeinschaft, die jetzt ein Vierteljahrhundert besteht, auf erfahrene Ratsmitglieder und Neueinsteiger in die Politik.

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Sie kandidieren für den Rat: elf Männer und zwei Frauen der WGS. Ihr Ziel: mindestens drei Mandate.

Quelle: privat

Burgdorf. Auf den ersten vier Plätzen finden sich die drei jetzigen Ratsherren Volkhard Kaever, Kurt-Ulrich Schulz und Wolfgang Obst sowie mit Jörg Eckhoff ein Politik-Novize. Es folgen neun weitere Burgdorfer, die sich um ein Ratsmandat bewerben. "Damit sind wir zwei mehr als vor fünf Jahren", sagt Kaever und gibt mit "3+x Ratssitzen" das Ziel vor.

Bei der vergangenen Wahl zogen Gabriele Heldt und Schulz in den Rat ein, nach Heldts Weggang rückte Kaever nach. Und weil Obst von der CDU- in die WGS-Fraktion wechselte, wuchs diese auf drei Mitglieder. Außer für den Rat stellt die WGS auch für den Ortsrat Schillerslage eine Liste zur Wahl auf.

Derzeit gehören 35 Burgdorfer der WGS an, wie Kaever sagt. Zu ihnen gehört auch die 43-jährige Swea Rüth aus Sorgensen. "Ich habe bislang in unserem Bürgerverein mitgearbeitet und dort den Anstoß bekommen, mich politisch zu engagieren", sagt die kaufmännische Angestellte bei VW-Nutzfahrzeuge und verweist auf ein Gespräch mit Dagmar Harke, die ebenfalls für die WGS kandidiert. "Bei der WGS hat mich die Zwanglosigkeit überzeugt", sagt Rüth mit Blick auf den Fraktionszwang bei Abstimmungen in den Ratsgremien. Schon jetzt aber überrascht sie der große Zeitaufwand, den der Wahlkampf mit sich bringt.

In den steigen die Kandidaten mit persönlichen Flyern ein, auf denen sie sich kurz vorstellen, die Liste präsentieren und alle weiteren Mitstreiter benennen. "Jeder Kandidat wird seine Flyer in der Nachbarschaft verteilen", kündigt Kaever an. Seinen Angaben zufolge gehen in den nächsten Tagen auch die Wahlplakate in den Druck, außerdem stehen die Kandidaten nach den Sommerferien an den Info-Ständen Rede und Antwort. Und nicht zuletzt lädt die WGS für Mittwoch, 13. Juli und 10. August, ab 18.30 Uhr zu den offenen Sprechstunden ins Rathaus II ein. "Zurückhalten werden wir uns in den sozialen Medien", sagt Kaever.

Zu den großen Themenbereichen, die die WGS aufgreifen werden, gehört unter anderem die Stadtentwicklung mit der Zukunft der Marktstraße und einer Reduzierung des Durchgangsverkehrs, die Erschließung neuer Baugebiete und der Nachverdichtung in der Stadt sowie bezahlbarer Wohnraum. "Gerade bei der Debatte über Flüchtlingsunterkünfte gab es gute Ansätze, die wir ausbauen sollten", sagt Kaever und kann sich wie Rüth bei einer Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugenossenschaften vorstellen, Bauflächen kostengünstig bereitzustellen. Beide wünschen sich zudem eine Bündelung der lokalen Akteure in der Flüchtlingsbetreuung und mehr Kompetenz für den Sozialausschuss.

Als große Aufgabe des nächsten Rates bezeichnet Kaever zudem die Schulpolitik - sowohl beim Gebäudemanagement als auch bei der Entwicklung der Schullandschaft mit gleichberechtigter IGS und Gymnasium sowie der Fragen eines Oberstufenzentrums.

So sieht die WGS-Liste zur Kommunalwahl aus:

Volkard Kaever, Kurt-Ulrich Schulz, Jörg Eckhoff, Wolfgang Obst, Hartmut Conrad, Swea Rüth, Volker Plaß, Karsten Heidrich, Fritz Harke, Peter Stegen, Johannes Reuter, Richard Massion, Dagmar Harke.

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